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Wenn das Star-Kunstwerk in die Hose geht

Lady Di hatte mehr Statuen-Glück als Ronaldo

Seit kurzem steht in London eine Statue von Lady Diana, die ein schmeichelhaftes Bild der verstorbenen Prinzessin der Herzen zeichnet. Doch nicht alle Stars hatte mit ihren Künstlern so viel Glück.

Eine Büste von Cristiano Ronaldo aus Bronze

Der Künstler wollte Ronaldo ehren, doch sein Werk sorgte für viel Spott. 

PA Images via Getty Images

Seit dem 1. Juli 2021 erinnert im Garten des Kesington Palasts, dem sogenannten Sunken Garden, eine Bronze-Statue an Lady Diana. Künstler Ian Rank-Broadley wurde mit der Arbeit beauftragt und Lady Dianas Söhne Prinz Harry, 36, und Prinz William, 39, enthüllten das Werk zum 60. Geburtstag ihrer geliebten Mutter, die am 31. August 1997 in Paris verstarb.

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Prinz Harry (r.) und sein Bruder William enthüllen die Statue ihrer verstorbenen Mutter Lady Diana. 

imago images/i Images

Diana wird als Beschützerin dargestellt, die ihre Arme liebevoll auf die Schultern von zwei Kindern legt. Ihr Blick ist milde, die Frisur adrett, einzig Bluse und Rock sind etwas bieder ausgefallen – Fashionista Diana hätte sich ein mutigeres und modischeres Outfit gewünscht, ist man sich in England sicher. Wichtiger als die Kleider ist jedoch die Frage, ob man Lady Diana überhaupt erkennt. Viele Britinnen zweifeln das an. 

Die Welt lachte Tränen über Cristiano Ronaldo

Ähnlichkeit, Frisur oder Outfit hin oder her – Tatsache ist, dass Lady Diana ziemlich schmeichelhaft dargestellt ist. «Sie wäre von der Statue nicht begeistert, aber sicherlich gerührt gewesen», urteilen Royal-Expertinnen. Da geht es Lady Di besser als einigen in Bronze gegossenen Stars – allen voran Fussball-Superstar Cristiano Ronaldo, 36. 

Cristiano Ronaldo sieht zum ersten Mal seine Büste am Flughafen Madeira.

Sogar der offizielle Vertreter des Flughafens (r.) konnte sich ein Grinsen nach der Enthüllung der Büste von Ronaldo (l.) nicht verkneifen. 

Getty Images

Als vor vier Jahren der Flughafen auf der portugiesischen Insel Madeira in Cristiano Ronaldo Airport umbenannt werden sollte, witterte Emanuel Jorge da Silva Santos seine Chance und überzeugte die Flughafen-Leitung, ihm den Auftrag für einen Bronze-Büste des Über-Fussballers zu erteilen. Dabei ist da Silva Santos gar kein Künstler, sondern sammelt von Berufs wegen am Flughafen Madeira Zigarettenstummel auf und sorgt für Ordnung im Trolley-Chaos.

Cristiano Ronaldo traf bei der feierlichen Enthüllung seine metallenen Abbilds fast der Schlag und die Welt lachte Tränen über das Werk des Freizeit-Künstlers da Silva Santos. Dieser war verständlicherweise am Boden zerstört und wollte sein Hobby an den Nagel hängen. Das US-Sportmagazin «Bleacher Report» konnte ihn jedoch zu einem zweiten Versuch überreden – diesmal gelang da Silva Santos ein hübscher Ronaldo, seine Künstler-Ehre war wieder hergestellt. 

David Beckham rastet anständig aus

Auch Fussball-Ikone David Beckham, 46, kann von misslungenen Darstellungen seiner ansehnlichen Gestalt ein Liedchen singen. Der britische Comedian James Corden, 42, jagte Becks in seiner «The Late Late Show» einen gehörigen Schrecken ein, als er ihn eine Statue enthüllen liess, die ihm vor dem Stadion seines damaligen Vereins LA Galaxy hätte huldigen sollen. Mit fliehendem, spitzem Kinn und leicht irren Augen, überlangen Armen und einem wuchtigen Hintern, sah Beckham aus, als hätte sich ein Karikaturist an ihm vergriffen. Beckham war – ganz englischer Gentleman – nicht wirklich begeistert, sein Missfallen zeigte er aber so anständig und mit Klasse, dass wir alle etwas von seinem Wut-Management lernen können. 

David Beckham fand an dieser Darstellung seiner selbst wenig gefallen.

Nicht verwunderlich, dass sich David Beckham in Bronze nicht sonderlich gut gefällt.

Screenshot Youtube/The Late Late Show

Happy End für Beckham und Ronaldo

Zum Glück war die verunstaltete Beckham-Statue nur ein Scherz und auch Cristiano Ronaldo durfte sich am Schluss über ein Werk freuen, dass seinen Astralkörper standesgemäss wiedergibt. Seit 2004 steht im Hafen seiner Heimatstadt Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira ein Bronze-Abbild, dass Cristiano Ronaldos Ego schmeicheln dürfte. 

Ein stolzer Cristiano Ronaldo vor seinem gelungenen Abbild aus Bronze in Funchal.

Die Staute von Cristiano Ronaldo auf Madeira, die ihm wohl gefallen dürfte. 

imago images/Marca
Von Lucien Esseiva am 02.07.2021
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