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  4. Frauenstreik: Ohne Frauen stehen Unternehmen still!

Mann, plötzlich ganz allein

So sähe es im Spital ohne Frauen aus

Im Coop, Spital oder Hotel, in der Schule oder auf der Redaktion – unsere Schweizer Arbeitswelt funktioniert nur dank den Frauen! Der Fotobeweis zeigt: Die Frauen schmeissen den Laden.

Frauenstreik Tag 2019 Universitaets Spital Basel Belegschaft

Ohne Frauen herrscht auch im Universitätsspital Basel gähnende Leere.

Geri Born

Schule Gurbrü BE

Ohne sie wäre immer schulfrei! In Wileroltigen, Golaten und Gurbrü sind 100 Prozent der Lehrpersonen weiblich. 14 Lehrerinnen unterrichten 63 Kinder. «Schade, dass sich nicht mehr Männer für den Beruf entscheiden», sagen sie. Auch Schulleiter Bruno Rupp hofft, «dass künftig wieder Männer zum Team gehören».

Um zu sehen, wie Bruno Rupp ohne seine Lehrerinnen dastehen würde, verschieben Sie den Balken in der Mitte des Bildes. 

Hotel Atlantis by Giardino Zürich

93 Zimmer und 5 Sterne: Am Üetliberg empfängt das «Atlantis» vor allem Gäste aus Europa, den USA und dem Mittleren Osten. 40 Prozent der 148 Mitarbeiter sind Frauen. «In Küche und Technik überwiegen traditionell die Männer», sagt Personalchefin Lina Sug (hinten, 8. v. l.).

Um zu sehen, wie das Hotel Atlantis ohne Frauen zurechtkäme, verschieben Sie den Balken in der Mitte des Bildes. 

Redaktion Schweizer Illustrierte

Die SI ohne Frauen? Undenkbar! Sie stellen 66 Prozent der Mitarbeiter von SI Print, SI online und Style online. «Die Mehrheit unserer Leserschaft ist weiblich – umso wichtiger, dass Frauen in der Redaktion stark vertreten sind», sagt Unterhaltungschefin Karin El Mais (ganz links). 

Wie würde unsere Redaktion ohne Frauen aussehen? Verschieben Sie den Balken in der Mitte des Bildes. 

Unispital Basel

In der Abteilung «Lungenfunktion» der Pneumologie gibt es 15 Frauen – und zwei Hähne im Korb. «Hier arbeiten viele medizinisch-technische Assistentinnen, das ist historisch eher ein Frauenberuf», sagt die leitende Ärztin Daiana Stolz (an der Säule). Insgesamt sind 70 Prozent der Mitarbeitenden im Basler Spital weiblich. 

Verschieben Sie den Balken in der Mitte des Bildes um zu sehen, wie viele Mitarbeiter noch auf der «Lungenfunktion» arbeiten würden. 

Coop Dietlikon ZH

Zwei Drittel des Teams im Megastore in Dietlikon sind Frauen. «Und sie leiten die Hälfte unserer Abteilungen», sagt Geschäftsführer Agron Maznikolli (vorne). «Jede Woche kommen 10 000 Kunden zu uns. Ohne die Frauen mit ihrem Verkaufsflair ginge das nicht.» 62 Prozent der Coop-Belegschaft im Detailhandel sind weiblich.

Verschieben Sie den Balken in der Mitte des Bildes um zu sehen, bei wem Sie noch einkaufen könnten, wenn es im Coop keine Frauen gäbe. 

Von Lynn Scheurer am 14.06.2019