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Tränen, Skandale – und ein Baby

Die Ups und Downs von Harrys und Meghans Liebe

Einige Highlights aber auch immer mehr Tiefschläge: Die Beziehung von Prinz Harry und seiner Gattin Meghan gleicht einer Achterbahn der Gefühle. Was in den zwei Jahren seit ihrer Verlobung alles geschah.

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Prinz Harry und Herzogin Meghan habe turbulente Zeiten hinter sich.

imago images/i Images

Es begann wie im Märchen: Als Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, (damals noch Schauspielerin Markle) im November 2016 ihre Liebe öffentlich machten, jubelte die Welt. Was für ein hübsches Paar! Harry hat endlich die richtige gefunden! Märchenhaft!

Ein Jahr später wurde die Verlobung des royalen Paars bekannt. Die jährt sich diese Woche zum zweiten Mal. Harry und Meghan feiern das Ereignis auf Instagram mit neuen Bildern. Allerdings blickt das Paar auf eine wechselhafte Zeit zurück. Es sind zwei Jahre, die Meghan und Harry gelehrt haben, dass es nicht so einfach ist, die Sympathiewerte stets auf einem Toplevel zu halten. Aus der zunächst steil gegen oben zeigenden Romantik-Kurve ist ein schlingernder Zickzackkurs entstanden.

Die Ups und Downs des Ehepaar Sussex im Schnelldurchlauf.

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Verliebt, verlobt, verheiratet

27. November 2017: Harry und Meghan lassen durch den Palast ihre Verlobung verkünden. Wie der Antrag ablief: Harry schob einen Braten in den Ofen und Schritt zur Frage aller Fragen. Es sei süss, natürlich und romantisch geworden, schwärmte Meghan danach in einem Video-Interview.

1. Dezember 2017: Der erste offizielle Auftritt im Dienst der Krone. Das Pärchen besucht am Weltaidstag die Stadt Nottingham, um mit Vertretern von HIV-Organisationen zu sprechen. Markle wird lautstark umjubelt – es ist eine richtige Meghan-Mania zu spüren. Eine, die nicht von Dauer sein sollte, wie wir heute wissen.

21. Dezember 2017: Der Kensington Palast veröffentlicht offizielle Verlobungsfotos von Prinz Harry und Meghan Markle. Die Fans sind erneut «amused».

19. Mai 2018: Ziemlich genau ein halbes Jahr danach dann der grosse Tag – die Traumhochzeit! Drei Milliarden Menschen sehen zu, wie sich Meghan und Harry in der St.-Georgs-Kapelle das Ja-Wort geben. Als prominente Gäste dabei unter anderem George und Amal Clooney, David und Victoria Beckham, US-Moderatorin Oprah Winfrey und Tennisstar Serena Williams.

15. Oktober 2018: Fast auf den Tag genau fünf Monate nach dem Ja-Wort verkündet der Palast die Schwangerschaft der einstigen Schauspielerin – zum Antritt der offiziellen Reise des Royalpaars durch Australien, Neuseeland, Fidschi und Tonga.

6. Mai 2019: Ein knappes Jahr nach der Trauung wird Sohn Archie geboren. Voller Name der Nummer 7 der Thronfolge: Archie Harrison Mountbatten-Windsor. Und wieder ist die Welt ausser sich vor Freude, als die beiden ihren Wonneproppen auf ersten Fotos zeigen.

2019: Ein Jahr der Tiefschläge

9. Mai 2019: Kurz nach der Geburt des ersten Sussex-Kindes erfährt die Sympathiekurve des Royalpaars einen kleinen Knick. Weil nicht Meghan den Buben auf dem Tauf-Foto hält, sind viele Briten irritiert. Es ist einer von vielen Traditionsbrüchen der einstigen Schauspielerin.

15. Juni 2019: Im Frühsommer 2019 scheint die Stimmung dann endgültig zu kippen. Man wird den Eindruck nicht los, als würden die Royalfans plötzlich jeden Schritt des Paars mit Argusaugen verfolgen. So entgeht diesen Beobachtern auch nicht, dass Harry seine Gattin bei einer Szene auf dem Balkon des Buckingham-Palasts im Rahmen der Parade «Trooping the Colour» in London scharf zurechtweist. «Dreh dich um! Bitte!», soll Harry ihr zugezischt haben. Grund: Meghan erlaubte es sich, sich während dem Abspielen der Hymne zweimal abzuwenden – ein No-Go aus Sicht des strengen Hofprotokolls.

21. Juni 2019: An diesem Tag wird publik, dass der Herzog und die Herzogin von Sussex die Stiftung «The Royal Foundation» verlassen – quasi das gemeinsame Baby mit Herzogin Kate, 37 und Prinz William, 37. Dies wird nebst dem vorangegangenen Wegzug von Harry und Meghan aus London als Bestätigung derjenigen Gerüchte angesehen, die zwischen den beiden Royal-Paaren schon zuvor Krisensignale ausgemacht haben wollten.

6. Juli 2019: Auch mit der Taufe von Klein Archie auf Schloss Windsor machen sich Meghan und Harry keine wirklichen neuen Freunde im Volk: Dass sie die Feier privat halten wollen, sorgt für Kopfschütteln. Dies sei mit ihrer Position als Royals nicht zu vereinbaren, so der Vorwurf.

4. August 2019: Negativpresse auch wenige Wochen später. Die kleine Familie sorgt mit ihren Ferien für Kritik: Flüge nach Ibiza und an die Côte d’Azur würden nicht mit dem Einsatz des Paares für Nachhaltigkeit zusammenpassen. Auch der Aufenthalt in noblen Bleiben in den Ferien trägt den beiden den Übernamen «Protz-Paar» ein.

25. September 2019: Für einen kurzen Moment dürfen sich Harry und Meghan gefeiert fühlen. Ihr Auftritt mit Söhnchen Archie im Rahmen ihrer Afrikareise (23. September bis 2. Oktober) sorgt für nicht enden wollende Jöö-Bekundungen.

1.Oktober 2019: Leider hält das Hoch nicht lange an. Prinz Harry hat wegen einer Reihe verleumderischer Berichte in mehreren britischen Boulevardmedien die Nase voll und sieht keine andere Möglichkeit mehr, als Klage einzureichen, um Meghan zu schützen.

20. Oktober 2019: Ab diesem Tag brandet den Sussexes eine neue Welle der Kritik entgegen. Meghan und Harry zeigen sich in der ITV-Doku «An African Journey» von ihrer emotionalen Seite. Meghan kämpft mit den Tränen, weil sie die Situation als Mutter bei Hof und die ständigen Kritik so belastet. Sofort werden Stimmen laut, Meghan sei ein «Gränni». Harry gibt im Gespräch mit dem TV-Reporter Tom Bradby zu, dass sein Verhältnis zu Bruder William angespannt sei. Auch das ist Wasser auf die Mühlen der Kritiker.

10. November 2019: Meghan, Harry, Kate und William treten erstmals seit der emotionalen TV-Doku wieder zu viert in der Öffentlichkeit auf. Weil sie aber getrennt voneinander auf dem Balkon in der Royal Albert Hall Platz nehmen, geht das Gerede gleich wieder los. Die Platzierung ist allerdings lediglich der Rangfolge im Königshaus geschuldet.

14. November 2019: Es wird bekannt, dass Harry und Meghan Weihnachten dieses Jahr nicht bei Queen Elizabeth II., 93, sondern in den USA bei Meghans Mutter Doria Ragland, 63, verbringen. Auch darüber zerreissen sich viele auf der Insel die Mäuler.

Noch bis Ende dieses Jahres erholt sich die Familie Sussex in Kalifornien von den anstrengenden letzten Monaten. Bleibt zu hoffen, dass sich ihr 2020 etwas ruhiger gestaltet, als das zur Neige gehende 2019.

Von Tom Wyss am 28.11.2019
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