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«Die ganze Familie war bei ihm»

Gräfin von Pfuel sagt ihrem Sohn am Sterbebett Adieu

Diese Nachricht schockierte alle: Im Alter von nur 26 Jahren starb Karl Bagusat, der Sohn von Stephanie Gräfin von Pfuel. Nun spricht die Familie über die letzten Stunden.

Stephanie Graefin von Pfuel mit Sohn Karl Charly 2016

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Stephanie Gräfin von Pfuel mit ihrem Sohn Charly im Jahr 2016.

2016 Franziska Krug

Stephanie Gräfin von Pfuel, 57, ist in grosser Trauer. Am Mittwoch musste die deutsche Adlige Abschied nehmen von ihrem Sohn: Karl Bagusat, genannt Charly, erlag seinen Verletzungen nach einem schweren Autounfall. Er wurde nur 26 Jahre alt.

Gegenüber «Bild» spricht die Familie nun über die tragischen letzten Tage und Stunden. Bis am Schluss habe die Gräfin und ihre Familie gehofft, dass er es schaffen könnte. «Die Ärzte haben alles getan, was in ihrer Macht stand», bekräftigt ein Sprecher der Gräfin. «Sie konnten ihn nicht retten.»

Die Familie war bei ihm

«Seine Mutter, seine Geschwister, die ganze Familie war bei ihm als er starb. Alle konnten von Charly Abschied nehmen», so der Sprecher weiter.

Bereits eine Woche kämpfte Charly Bagusat um sein Überleben, nachdem er vor seinem Büro beim Überqueren der Strasse von einem Auto erfasst wurde. «Der 26-Jährige prallte gegen die Motorhaube und Windschutzscheibe des Fahrzeugs. Von dort aus schleuderte der Mann auf die Gegenfahrbahn der Chausseestrasse, wo er von einem entgegenkommenden Transporter, in welchem ein 23-Jähriger am Steuer sass, erfasst wurde», beschreibt die Polizei den Unfallhergang.

Die «Kaffee-Gräfin»

Karl «Charly» Bagusat war das dritte von sechs Kindern der Gräfin von Pfuel und ihr ältester Sohn. Er stammt aus der zweiten Ehe der Gräfin, mit Bernd-Harald Bagusat. Insgesamt war die geborene Freiin Michel von Tüssling dreimal verheiratet. Heute ist sie Bürgermeisterin von Tüssling.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie vor allem bekannt, als sie vor einigen Jahren in einem Werbespot eines Kaffeerösters mitwirkte. Seither wird sie auch «Kaffee-Gräfin» genannt.

Von Thomas Bürgisser am 29. März 2019