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Bleibt nun alles an ihr hängen?

Harrys und Meghans Entscheid überschattet Kates Geburtstag

Manche Royal-Fans sind erschüttert, andere freuen sich mit Harry und Meghan, dass sie sich künftig ihrer royalen Pflichten entziehen. Wie der britische Hof genau über diesen drastischen Schritt denkt, ist noch nicht bekannt. Ein Mitglied der royalen Familie dürfte von den jüngsten Ereignissen allerdings direkt betroffen sein: Herzogin Kate.

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Kate gilt seit jeher als Vorzeige-Herzogin.

Dukas

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, wollen dem britischen Hof den Rücken kehren und ihre royalen Pflichten abgeben. Das verkündeten der Herzog und die Herzogin von Sussex am Mittwochabend in einem offiziellen Statement.

Harry und Meghan wollen als «hochrangige Royals» zurücktreten

Darin heisst es: «Nach vielen Monaten des Nachdenkens und der internen Debatten haben wir beschlossen, in diesem Jahr einen Übergang zu machen und uns eine progressive Rolle innerhalb dieser Institution herauszuarbeiten.» Damit wollen Meghan und Harry als «hochrangige Royals» zurücktreten und «finanziell unabhängig werden», wie sie schreiben. Die beiden versichern jedoch, Harrys Grossmutter, Queen Elizabeth II., 93, weiterhin zu unterstützen.

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Der britische Hof hat wenig später ein erstes Statement als Reaktion darauf veröffentlicht. Wirklich Stellung bezogen, hat die Queen nicht. Es hiess lediglich, Gespräche mit dem Herzog und der Herzogin von Sussex seien in einem frühen Stadium und weiter: «Wir verstehen ihren Wunsch, einen anderen Ansatz zu verfolgen, aber dies sind komplizierte Themen, deren Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen wird.»

Harrys und Meghans Hiobsbotschaft kommt am Vorabend von Kates Geburtstag

Auch andere hochrangige Mitglieder der königlichen Familie haben sich bis anhin nicht zum «Megxit», wie Harrys und Meghans Schritt in britischen Medien bezeichnet wird, geäussert. Betroffen vom drastischen Entscheid des royalen Paares, wird aber vor allem auch Prinz William, 37, und dessen Gattin Herzogin Kate, 38, sein.

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Solche Bilder sind bald Vergangenheit: Prinz William, Herzogin Kate und Prinz Harry bei einem gemeinsamen Charity-Event. In Zukunft fällt Harry als «hochrangiger Royal» weg.

instagram/kensingtonpalace

Letztere feiert ausgerechnet heute ihren 38. Geburtstag. Von früheren Statements des britischen Hofes weiss man, dass die Herzogin ihren Freudentag normalerweise «privat verbringt». Sie gilt als sehr gemütlich, dürfte also auch am Geburtstag kein grosses Brimborium mögen. 

Doch nach den jüngsten Schlagzeilen um ihren Schwager, Prinz Harry, und dessen Gattin ist Herzogin Kate wohl kaum nach Feiern zumute. Der «Megxit» vom Vortag dürfte auch beim Geburi-Dinner im Hause Kensington ein Thema sein – und das fröhliche Fest sogar ein bisschen trüben. Was im Raum steht: Nach dem drastischen Rückzugs-Entscheid der Sussexens wird wohl mehr Arbeit auf die von Cambridges fallen.

Konsequenzen für Will und Kate sind programmiert

Was dafür spricht: William ist der einzige Bruder von Harry. Als Erstgeborener von Prinz Charles, 71, und aktueller Thronfolger Nummer 2 wird William in Zukunft gezwungenermassen wohl noch mehr repräsentative Aufgaben übernehmen müssen – auch zusammen mit seiner Frau. Zumal Kate schon jüngst wieder bewiesen hat, dass sie sich trotz dreier Kinder für derartige Sondereinsätze nicht zu schade ist.

Kate bügelt aus, was die anderen Royals nicht schaffen

Die Schwägerin von Prinz Harry gilt seit jeher als Vorzeige-Herzogin. Schon nach Bekanntwerden von Prinz Andrews Verwicklung in den Epstein-Missbrauchs-Skandal versuchte Kate mit viel Fleiss und Einsatz, das Sympathiekonto der Königsfamilie beim Volk wieder ein bisschen aufzufüllen.

Kurz nach Andrews Skandal-Interview etwa trat sie mit William gut gelaunt bei einem Charity-Event in London auf und liess zudem schöne Bilder der jungen Queen auf dem gleichen Event anno 1952 auf Instagram posten. Die Mutter von Prinz George, 6, Prinzessin Charlotte, 4, und Prinz Louis, 1, übernahm zudem Auftritte, die der wegen des Skandals ausgeschiedene Andrew nicht mehr wahrnehmen konnte bzw. durfte.

Vorbildliche Herzogin, stolze Mama und Hausfrau

Und für Meghan und Harry war sie ebenfalls bereits im Einsatz, absolvierte vor Weihnachten Anlässe, die auf andere Mitglieder der royalen Familie gefallen wären. Diese Zusatztermine waren aufgrund der Ferienabwesenheit von Prinz Harry und Herzogin Meghan an die Herzogin von Cambridge übertragen worden.

Die ganze Vorweihnachts-Hektik schien Kate aber nichts anhaben zu können. Beim Besuch des traditionellen Weihnachts-Gottesdienst auf Sandringham, Norfolk, wirkte sie ausgeglichen und professionell wie immer. Das royale Händeschütteln nach dem Gottesdienst absolvierte die Dreifach-Mama sogar erstmals gemeinsam mit Tochter Charlotte und Sohn George.

«Mir ist nichts wichtiger als Königin, Land und Familie»

Kate scheint also ein wahrer Meister im Troubleshooting zu sein. Und bringt scheinbar auch locker alles unter einen Hut: Trotz Termin-Marathon verbringt sie viel Zeit mit ihren Kindern – und schoss sogar das Weihnachts-Familienfoto selbst. 

Aufgrund ihres tadellosen Benehmens, ihrer Bodenständigkeit und ihren vielfältigen Rollen erfreut sie sich beim britischen Volk grosser Beliebtheit, wie Umfragen zeigen. Auch die Queen soll schwer begeistert von der Frau ihres Enkels sein.

Dass Kate sich ihres wichtigen und soliden Wertes für die royale Familie bestens bewusst ist, beweist nachfolgende Aussage, die sie vor einiger Zeit machte: «Mir ist nichts wichtiger als Königin, Land und Familie.» 

Von Sarah Huber am 09.01.2020
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