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«Katastrophe, wenn sie sich ansteckt»

Herzogin Kate muss es in der Corona-Krise richten

Die aktuell sehr schwierige Zeit nach dem Royal-Aus von Meghan und Harry und der Corona-Krise wird für Herzogin Catherine zur Bewährungsprobe. Eine Expertin sagt, weshalb Kate diese Phase meistern wird.

The Duke and Duchess of Cambridge arrive at the Commonwealth Service at Westminster Abbey, London on Commonwealth Day. The service is the Duke and Duchess of Sussex's final official engagement before they quit royal life. (FOTO: DUKAS/PA PHOTOS)

Kate und William: Auf ihren Schultern liegt derzeit viel Verantwortung.

Dukas

Sie ist derzeit doppelt gefordert: Herzogin Kate, 37, steht nach dem Megxit und nun auch noch wegen Corona im Dauereinsatz – weil Königin Elizabeth II., 93, und Prinz Charles, 71, zur Risikogruppe gehören. Zusammen mit Gatte Prinz William, 37, der dadurch vorübergehend sowas wie Ersatz-König werden könnte, hält sie am britischen Hof die Stellung.

Eine Wahl hat Kate dabei offenbar nicht, wie Royal-Expertin Anika Helm vom Portal «adelswelt.de» gegenüber schweizer-illustrierte.ch erklärt: «Es ist wichtig, dass sich Kate nicht zurückzieht jetzt. Solange sich die Königsfamilie zeigt, gibt sie dem Volk auch ein Gefühl von Stabilität und Sicherheit. Ganz nach dem Motto: ‹Wenn die Royals noch auftreten, besteht kein Grund zur Panik.›» So eine Botschaft sei gerade in Krisenzeiten von grosser Bedeutung.

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Doch es gehe für Kate nicht nur um öffentliche Auftritte: Auch hinter den Kulissen sorge sie zusammen mit Prinz William dafür, dass «Die Firma», wie die Queen das Königshaus nenne, weiterlaufe, so die Expertin. Sie ergänzt: «Es ist schade, dass Herzogin Meghan und Prinz Harry gerade jetzt ausfallen. Aktuell braucht die Königsfamilie nämlich jede Hilfe.» 

Darum meistert Kate die Krise

Herzogin Kate sei für diese Phase aber genau die Richtige, so Helm. «Sie ist einfach ein echter Profi. Sie wird seit Jahren darauf vorbereitet, eines Tages eine gute Königsgemahlin an Williams Seite zu sein. Zu den Trainings gehört auch der Umgang mit Krisensituationen wie Terroranschlägen oder grossen Katastrophen. Zudem hat Kate ein starkes Team im Rücken, das sie hervorragend berät und unterstützt.»

Dennoch: Kate habe parallel zu den gestiegenen Anforderungen der Krone auch ihre Familie zu managen. Sie habe Kinder, die jetzt Fragen zur aktuellen Corona-Krise hätten, vielleicht sogar verunsichert seien. «Herzogin Kate muss also nicht nur das Volk beruhigen, sondern auch ihre eigenen Kinder», erläutert die Expertin. «Ausserdem wäre es natürlich eine Katastrophe, wenn sich nun auch noch Kate ansteckt.»

Die Mutter von Prinz George, 6, Prinzessin Charlotte, 4, und Prinz Louis, 1, werde aber versuchen, sich so gut wie möglich zu schützen und Körperkontakt vermeiden, ist sich Helm sicher. «In ihrer Handtasche hat sie garantiert auch immer Desinfektionsspray dabei.»

Das bedeutet ihre Botschaft auf Instagram

Ans Volk wandten sich William und Kate auch auf Instagram. Dort posteten die beiden gestern einen Beitrag zum St. Patrick's Day, dessen jährliche Parade aufgrund des Coronavirus' abgesagt wurde. Zum Thema Corona selbst äusserte sich das Paar hingegen nicht. Ein Fehler? Helm findet nicht: «Im Kensington Palast hat man sich dazu entschieden, Bilder aus dem Alltag von Soldaten der Irischen Garde zu zeigen. Die Botschaft dahinter ist ganz klar: Wir danken euch für einen Einsatz, der auch trotz Coronavirus in Krisengebieten weitergeht.»

Später dann postet der Kensington Palast dann doch noch direkt zum Thema Coronavirus. In einem Insta-Video ruft Prinz William die Follower auf, doch bitte für die Wohltätigkeitsorganisation «National Emergencies Trust» zu spenden, die sich für Menschen einsetzt, die wegen Corona in Not geraten sind.

Von Tom Wyss am 20.03.2020
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