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Er findet sich zu distanziert

Kronprinz Haakon fühlt sich noch nicht bereit für den Thron

Irgendwann wird Kronprinz Haakon die Krone von seinem Vater König Harald übernehmen. Wie er nun gestanden hat, macht er sich darüber viele Gedanken, komplett vorbereitet fühlt es sich aber nicht. Zudem verrät Haakon, was er an seinem Vater bewundert und wo er seine eigenen Defizite sieht.

Kronprinz Haakon

Kronprinz Haakon hat mit König Harald von Norwegen schon oft über die Thronübernahme gesprochen.

Getty Images

Wie fast jeder Mensch, möchte sich auch Kronprinz Haakon, 47, noch nicht zu viele Gedanken darüber machen, dass seine Eltern irgendwann nicht mehr da sein werden. Bei Haakon ist es aber nicht nur der Verlust der geliebten Eltern, der ihm Sorge bereitet, sondern auch der damit verbundene Thronwechsel.

In der Dokumentation «Auf einer Reise mit dem Kronprinzen» des TV-Senders «TV2» sprach Kronprinz Haakon darüber, was nach dem Tod von König Harald, 83, auf ihn zukommen wird – und gab zu, dass er sich dazu noch nicht ganz bereit fühlt.

König Harald

Kronprinz Haakon bewundert König Harald für seine lockere und lustige Art.

UK Press via Getty Images
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Wie «adelswelt.de» schreibt, sagte der Kronprinz zur Rolle des Königs: «Ich glaube nicht, dass ich komplett vorbereitet sein werde, ich glaube nicht, dass es funktionieren wird.» Seit seiner Kindheit habe er aber immer wieder mit seinem Vater über den Thronwechsel gesprochen. 

Nicht den Vater kopieren

Den Führungsstil von König Harald möchte Kronprinz Haakon dann auch teilweise beibehalten. «Ich empfinde meinen Vater als sehr informal. Ich glaube nicht, dass ich das ändern werde», sagte Haakon. Im sei jedoch klar, dass er die neue Aufgabe auf seine Weise meistern muss und nicht versuchen darf, seinen Vater zu kopieren. 

Diesen bewundere er aber für seine lockere und lustige Art, sagte der Ehemann von Kronprinzessin Mette-Marit, 47, im Interview. Sich selber schätzt er selbstkritisch als «etwas distanziert» ein. Es könne ein wenig schwierig sein, mit ihm in Kontakt zu treten. Zudem finde er, dass er irgendwie nicht so gut darin ist, präsent zu sein. 

Kronprinzessin Mette-Marit, Kronprinz Haakon

Kronprinz Haakon sagt über sich selber, er sei etwas distanziert.

UK Press via Getty Images

Doch genau das musste er in den vergangenen Monaten mehrmals sein. Bereits zu Beginn der Coronakrise und im Oktober, als König Harald wegen Herzproblemen im Spital war, übernahm Kronprinz Haakon diverse Aufgaben und Auftritte des Königs.

So eröffnete er etwa zum ersten Mal das Parlament – eine der wichtigsten Aufgaben der Königsfamilie. Wie norwegische Medien schrieben, habe er dabei keine Spur von Nervosität gezeigt und sehr souverän gewirkt. Trotz Haakons Selbstzweifeln: Sie waren sich nach diesem Auftritt sicher, dass er einst ein guter Nachfolger für König Harald wird.

Von Fabienne Eichelberger am 08.12.2020
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