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  4. Queen muss nach Harrys und Meghans krassem Entscheid nachdenken

Was geschah hinter den Kulissen?

Meghan und Harry: Reaktion der Queen wirft Fragen auf

Es waren überraschende Nachrichten, die Prinz Harry und seine Frau Meghan am Mittwochabend ankündigten: Das Herzogen-Paar will als «hochrangige Royals» zurücktreten und sich «finanziell unabhängig machen». In einem offiziellen Palast-Statement äussert sich nun die Queen zum drastischen Entscheid ihres Enkels.

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Queen Elizabeth II. muss die schwere Kost erstmal verdauen.

WireImage

Im Mai 2017 heiratete «Suits»-Darstellerin Meghan Markle, 38, ihren Prinzen und wurde damit ein Mitglied des britischen Königshauses. Keine zwei Jahre später will sie von ihren royalen Pflichten Abstand nehmen. In einem gestern Mittwoch veröffentlichten Statement kündigten Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan an, dass sie sich zurückziehen werden.

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Sie wollen keine «hochrangigen Royals» mehr sein

«Nach vielen Monaten des Nachdenkens und der internen Debatten haben wir beschlossen, in diesem Jahr einen Übergang zu machen und uns eine progressive Rolle innerhalb dieser Institution herauszuarbeiten», heisst es im Statement. Damit wollen Meghan und Harry als «hochrangige Royals» zurücktreten und «finanziell unabhängig werden», wie sie schreiben. Die beiden versichern jedoch, Harrys Grossmutter, die Queen, weiterhin zu unterstützen.

Experte über den Rückzug von Harry & Meghan

«Die Queen wusste Bescheid»

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Prinz Harry und seine Frau Meghan ziehen sich aus den Verpflichtungen der britischen Königsfamilie zurück. Für Royal-Experte René Haenig ist dieser Schritt keine Überraschung.  

Der britische Hof hat noch keine klare Haltung zu Harrys und Meghans Plänen bezogen

Noch am selben Abend veröffentlichte der Britische Hof ein erstes, offizielles Palast-Statement. Darin schreibt das Königshaus: «Gespräche mit dem Herzog und der Herzogin von Sussex sind in einem frühen Stadium. Wir verstehen ihren Wunsch, einen anderen Ansatz zu verfolgen, aber dies sind komplizierte Themen, deren Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen wird.»

Aus diesen Zeilen geht hervor, dass der britische Hof, namentlich Queen Elizabeth II., 93, als derzeit regierende Monarchin, öffentlich noch keine klare Haltung zu Harrys und Meghans Plänen beziehen will. Der britische TV-Moderator Piers Morgan, 54, der sich mit der Hof-Berichterstattung bestens auskennt, interpretiert das Schreiben so, dass die Queen «stinkwütend» sei.

Aus Royal-Insider-Kreisen heisst es, hochrangige Mitglieder des Königshauses seien verletzt und sollen nichts von den Plänen des Herzogs und der Herzogin von Sussex gewusst haben.

Es ist schwer einzuschätzen, bis wann sich die Queen offiziell zu Harrys und Meghans krassem Entscheid öffentlich positionieren wird. Klar ist: Der Schritt des Paares zur finanziellen Unabhängigkeit kommt nicht überraschend. Erst kürzlich wurde bekannt, dass sich die beiden die Markenrechte für «Sussex Royal» gesichert haben.

Neue eigene Website lanciert

Dass sie mit diesem Brand Grosses vorhaben, zeigte sich schon gestern Mittwochabend. Mit Bekanntgabe des Statements verwiesen Harry und Meghan sogleich auf ihre neue, eigene Website «sussexroyal.com». Neben ersten Informationen, wie sie weiterhin der britischen Monarchie dienen wollen und wie sie mit dem Commonwealth umgehen wollen, haben Harry und Meghan auch ein «Q&A» zu ihrem neuen Umgang mit den Medien veröffentlicht.

Dieses sieht drastische Änderungen vor: So wollen die von Sussex' unter anderem in Zukunft nicht mehr das «Royal Rota» System wahren. Diese Vereinbarung besagte, dass gewisse britische Medien (unter anderem The Daily Express, The Daily Mail, The Daily Mirror, The Evening Standard, The Telegraph, The Times, The Sun) Vorrang auf exklusive Informationen und Bilder der royalen Familie hatten.

Von Sarah Huber am 09.01.2020
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