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Trump wettert

Müssen Meghan und Harry bald blechen?

Angeblich haben die Sussexes noch kurz bevor die Grenzen zwischen den USA und Kanada zugemacht wurden, die Kurve gekratzt. Jetzt hat das auch Donald Trump mitbekommen.

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Meghan und Harry sollen inzwischen in Los Angeles residieren. Die Frage, wer für ihre Sicherheitspersonal aufkommt, scheint auch für die USA ein Politikum zu sein. 

Dukas

Es gibt diese berühmten «aber»-Menschen. Das geht dann so: «Ich habe nichts gegen X oder Y, aber ...». «Eigentlich» ist auch eines dieser Wörter. Aktuell tappt Donald Trump (mal wieder?) in diese Falle. Ein Feuer an Eloquenz erwärmt uns aktuell via Twitter das Herz. Im Prinzip hat der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika aktuell alle Hände voll zu tun. Die Corona-Krise fegt mit voller Wucht durchs Land.  

Trotzdem nimmt sich Trump einen Moment Zeit, nochmal eben kurz auf eine unbestätigte Meldung einzugehen. Meghan und Harry sollen nun in Los Angeles residieren. Kurz bevor die Grenzen zwischen Kanada und den USA zugemacht haben, rettete sich das Paar noch in Meghans alte Heimat. Bestätigt ist der Umzug noch nicht. Sinn macht er natürlich trotzdem – nur schon deshalb, weil im sonnigen Kalifornien, nun, die Sonne scheint.  

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Aber eben. Inmitten der Corona-Krise beweist der Präsident: Er liest People-Magazine. Und twittert. Und lässt Meghan und Harry wissen, dass Amerika nicht für ihre Sicherheit aufkommen will. Da hat er einfach mal prophylaktisch kommuniziert. Twittern vor nachdenken? Das passiert ihm manchmal.

Eine Erkenntnis ist jedoch gesichert – Trump gehört zum Kreis der «aber»-Menschen. Er findet die Königin von England also wirklich total supergut und er hat voll nichts gegen sie, «aber» zahlen tut er nix. Wir sind froh, ist diese Frage nun – so rein prophylaktisch – auch vom Tisch.  

Harry und Meghan rechtfertigen sich

So ganz unkommentiert lassen wollten Harry und Meghan den Tweet des Präsidenten übrigens nicht. Um Donald zu beruhigen, stellten sie gemäss «people.com» über ihren Sprecher klar: «Der Herzog und die Herzogin von Sussex haben nicht geplant, die USA um Sicherheits-Ressourcen zu bitten.» Sie hätten sich bereits um selbst finanzierte Sicherheitsvorkehrungen gekümmert. 

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So richtig begeistert scheint auch die Queen nicht von Donald Trump zu sein.

Getty Images

Und während Trump zumindest die Queen super findet, dürfte zwischen ihm und Meghan schon vor dem freundlichen Welcome-Tweet Eiszeit geherrscht haben. Nämlich ziemlich genau seit seinem Wahlkampf im Jahr 2016. Damals – als sie noch eine «normale» Schauspielerin war und Prinz Harry angeblich noch nicht mal vom Hörensagen her kannte – bezeichnete Meghan den heutigen Präsidenten als frauenfeindlich und rief dazu auf, Hillary Clinton zu wählen. Trump holte zum Gegenschlag aus und bezeichnete Meghan später als «fies».

Freunde werden Meghan und Trump in diesem Leben wohl nicht mehr. Aber nicht nur die Sussex' hat der berüchtigte Twitterer Trump mit seinem Tweet vor den Kopf gestossen, auch sein Volk findet's nur mässig lustig. Nicht, weil sie sich für die wenig gastfreundliche Art ihres Präsidenten schämen. Sie fordern schlicht, er sollte sich während der Corona-Krise um andere, dringendere Probleme kümmern.

Von bna am 31.03.2020
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