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An seinem 66. Geburtstag

Polizei nimmt Andrew Mountbatten-Windsor fest!

Der einstige Prinz Andrew wurde am Donnerstagmorgen wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch verhaftet. Er soll sensible Informationen an den veruteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben haben. Mountbatten-Windsor stritt jegliches Fehlverhalten stets ab.

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Prinz Andrews Zukunft ist ungewiss.

Prinz Andrew feiert einen unschönen 66. Geburtstag.

Samir Hussein/WireImage

Vor dem aktuellen Wohnsitz Wood Farm von Andrew Mountbatten-Windsor (66) in Sandringham wurden heute Morgen gemäss britischen Medien sechs zivile Fahrzeuge der Polizei gesichtet. Während eines davon laut «Metro» vor den Eingang fuhr, begaben sich die anderen fünf Fahrzeuge hinter das Haus. Drei der Autos sollen nach einer halben Stunde das Anwesen wieder verlassen haben. Der genaue Grund für den Einsatz beim einstigen Prinzen, der heute Donnerstag seinen 66. Geburtstag feiert, war zunächst unklar. Kurz darauf berichtet die BBC, dass Mountbatten-Windsor wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen wurde. Zu Beginn des Jahres erschienen erstmals Berichte, wonach Mountbatten-Windsor dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in seiner Position als britischer Handelsgesandte geheime Informationen weitergegeben haben soll. 

Die Polizei erschien zeitgleich mit Aussagen von Premierminister Keir Starmer (63), dass «niemand über dem Gesetz» stehe, auch nicht Andrew Mountbatten-Windsor. Die Thames Valley Polizei gab in einem Statement bekannt, «einen Mann in den Sechzigern aus Norfolk wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen und führen Durchsuchungen an Adressen in Berkshire und Norfolk durch. Der Mann befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.» Den Namen des Verhafteten werden sie allerdings nicht preisgeben, so die Polizei weiter. Bei der Adresse in Berkshire dürfte es sich um die Royal Lodge handeln, in der Andrew Mountbatten-Windsor während mehrerer Jahrzehnten wohnhaft war.

Der stellvertretende Polizeichef Oliver Wright sagte gemäss BBC: «Nach einer gründlichen Prüfung haben wir nun eine Untersuchung zu diesem Vorwurf des Amtsmissbrauchs eingeleitet. Es ist wichtig, dass wir die Integrität und Objektivität unserer Ermittlungen wahren, während wir gemeinsam mit unseren Partnern diesen mutmasslichen Straftatbestand untersuchen. Wir sind uns des grossen öffentlichen Interesses an diesem Fall bewusst und werden zu gegebener Zeit über den aktuellen Stand informieren.»

Schwere Vorwürfe durch Ex-Beamten

Bereits zuvor berichtete die BBC, die britische Metropolitan Police habe «vorläufige Untersuchungen» eingeleitet, die das Verhalten ehemaliger Personenschützer des Ex-Prinzen betreffen. Hintergrund sind schwere Vorwürfe, wonach Beamte der Spezialeinheit Royalty and Specialist Protection (RaSP) bei Besuchen auf der Privatinsel des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (1953-2019) bewusst weggesehen haben könnten.

Auslöser der Untersuchung sind demnach Aussagen eines namentlich nicht genannten ehemaligen leitenden Met-Beamten gegenüber dem Sender LBC. Dieser behauptet: Mitglieder des Schutzteams könnten während der Besuche auf Epsteins Insel «Little St. James» vorsätzlich die Augen vor kriminellen Aktivitäten verschlossen haben.

Das Team soll Andrew mindestens zweimal auf die Insel begleitet haben, wobei einmal sogar Epsteins Privatjet genutzt wurde. Laut dem Informanten gab es um die Jahrtausendwende Bedenken, dass Leibwächter ihren Schutzbefohlenen zu nahe standen. Personal habe zudem «Angst» davor gehabt, bei Kritik herabgestuft zu werden.

Von Saskia Schär und Laszlo Schneider am 19. Februar 2026 - 12:03 Uhr