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Untersuchungen abgeschlossen

Prinzessin Dianas Skandal-Interview bleibt ohne Folgen

Sie sorgte mit ihren Aussagen in einem BBC-Interview für einen riesigen Skandal. Doch genauso skandalös sollen die Methoden gewesen sein, mit denen der Interviewer Martin Bashir Prinzessin Diana zum Reden gebracht hat. Deshalb forderten Dianas Bruder und Prinz William, dass der wahre Grund für das Interview ermittelt wird. Die Polizei hat ihre Untersuchungen nun beendet.

Prinzessin Diana

Prinzessin Dianas BBC-Interview aus dem Jahr 1995 sorgte für einen riesigen Skandal.

Tim Graham Photo Library via Get

Dieses Interview war eine Sensation: 1995 sagte Prinzessin Diana, †36, im Gespräch mit dem Journalisten Martin Bashir den berühmten Satz: «Wir waren in dieser Ehe zu dritt, es waren also ein bisschen viele.» Damit machte sie die Untreue von Prinz Charles, 72, öffentlich. Zudem machte sie ihre eigene Affäre mit James Hewitt bekannt.

Das normalerweise so verschwiegene Königshaus war schockiert von der Offenheit Dianas. 25 Jahre später erschien das Gespräch jedoch plötzlich in einem völlig anderen Licht. Dianas Bruder Charles Spencer, 56, warf der BBC vor, seine Schwester mit gefälschten Dokumenten getäuscht und so zum Reden gebracht zu haben.

Prinzessin Diana bei der BBC

Prinzessin Diana machte im Interview mit Martin Bashir nicht nur die Affäre von Prinz Charles und Herzogin Camilla öffentlich, sondern auch ihre eigene mit James Hewitt.

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Der Journalist Martin Bashir, 58, soll Diana etwa mit fingierten Kontoauszügen weisgemacht haben, dass andere Menschen dafür bezahlt wurden, schlecht über sie zu sprechen. Gemäss Spencer wurde seine Schwester also mit unlauteren Methoden zum Gespräch gedrängt.

Auch Prinz William forderte Aufklärung

Spencer forderte deshalb im vergangenen Herbst, dass aufgeklärt wird, welche Hintergründe zum besagten Interview führten. «BBC» versprach, der Wahrheit auf den Grund zu gehen und leitete die gewünschte Untersuchung ein.

Dies war auch im Sinne von Prinz William, 38. Er liess gemäss dem Palast verlauten: «Die unabhängige Untersuchung ist ein Schritt in die richtige Richtung.» Es soll der wahre Grund ermittelt werden, der zu diesem Interview mit seiner Mutter geführt hat.

Prinz Charles, Prinzessin Diana

In ihrer Ehe waren weder Prinz Charles noch Prinzessin Diana glücklich.

Getty Images

Nun sind diese Untersuchungen gemäss einem der Zeitung «Telegraph» vorliegenden Statement des Metropolitan Police Service abgeschlossen. Die Beamten seien nach monatelangen Abklärungen und detaillierter Beurteilung zum Entschluss gekommen, dass es «nicht angemessen» ist, eine strafrechtliche Untersuchung gegen Martin Bashir einzuleiten. 

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