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«Lebenslange Freiheitsstrafe»

Und wo stecken denn Meghan und Harry?

In einem Interview prangert der Erzbischof von Canterbury die Öffentlichkeit an, bezeichnet das Leben von Royals als «lebenslange Freiheitsstrafe». Ist das wirklich so?

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2018 feierten Meghan Markle und Prinz Harry Weihnachten mit der Königsfamilie. 2019? Wahrscheinlich mit Doria Ragland.

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Mitte November kündete der britische Palast an, dass sich Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, mit Sohn Archie eine Auszeit gönnen. Sechs Wochen keine Termine, kein Dresscode, keine Regeln.

Bis dahin verging kaum ein Tag ohne reisserische Schlagzeile über Meghan und ihren Harry. Der Prinz habe sich mit seinem Bruder William zerstritten. Meghan zu viele Gefühle in einem Interview gezeigt. Harry verdrückte eine Träne bei einer Rede. Schauspielerin Markle griff sich einmal zu viel an den Bauch.


 

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Am 19. Mai 2018 mochten sich Harry und William noch. Damals war die Hochzeit von Harry und Meghan.

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Lebenslange Freiheitsstrafe für Prinz Harry und Meghan Markle

Fast bekam man bei all diesen Schlagzeilen Mitleid mit den Royals weltweit: Keinen Schritt können sie tun, ohne beobachtet und kommentiert zu werden. Diesen Endruck hatte zuletzt auch Justin Welby. Der Erzbischof von Canterbury prangerte in einem Interview die «lebenslange Freiheitsstrafe» für die Royals an:

«Selbst, wenn sie beschliessen würden, sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen, niemals Geld zu nehmen und abtauchen würden, würden sie dennoch verfolgt werden, weil sie der ehemalige Herzog von Rock oder was auch immer wären.»

Harry und Meghan beweisen das Gegenteil

Aber ist das wirklich so? Haben Royals keine andere Wahl, als sich der Pressemeute zu ergeben? Hat sich seit der tragischen Geschichte von Prinzessin Diana, †36, gar nichts geändert?

Ironischerweise sind es aktuell genau Harry und Meghan, die uns vom Gegenteil überzeugen. Kurz nach der Ankündigung ihrer sechswöchigen Auszeit verschwanden die zwei tatsächlich von der Bildfläche. Und mehrheitlich auch aus der Presse.

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Der Remembarence Day im November war der bisher letzte Auftritt von Harry und Meghan.

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Sind sie längst bei Doria Ragland?

Es wird vermutet, dass sich die kleine Familie irgendwo in den USA aufhält. Vielleicht bereits bei Doria Ragland, der Mutter von Meghan Markle, wo sie voraussichtlich Weihnachten verbringen. Oder doch in Kanada, wo Meghan lange wohnte? Wer weiss, vielleicht sind sie sogar in Botswana, wo sie einst ihre ersten Ferien als Paar verbrachten.

Fakt ist: Die letzten offiziellen Bilder von Harry und Meghan sind von Mitte November. Und wir versprechen euch: Nein, wir halten nicht einmal irgendwelche Paparazzi-Bilder zurück. Es gibt wirklich keine. Einzig in den sozialen Medien melden sie sich ab und zu. Beziehungsweise ihre Mitarbeitenden stellen alte Bilder von ihnen auf Instagram & Co.

Wie war das jetzt mit «lebenslanger Freiheitsstrafe» und ständiger Verfolgung? Fakt ist: Harry und Meghan sind in ihrer Funktion als Wohltäter – wofür wir ihnen dankbar sind – auf Publizität angewiesen. Wenn sie aber wollen, können sie auch ruhiger, wie sie aktuell beweisen. Und dafür sind sie bei weitem nicht das einzige Beispiel.

Prinzessin Anne

Zugegeben, die einzige Tochter der Queen ist aufgrund ihres Alters und der schlechteren Platzierung in der Thronfolge für die Medien wohl auch ein bisschen weniger spannend. Fakt aber ist: Prinzessin Anne ist die fleissigste Royal im britischen Königshaus, nimmt fast täglich Termine wahr. Sonst aber kann die 69-Jährige ein ziemlich ruhiges Leben führen. Oder wann habt ihr zuletzt eine reisserische Schlagzeile zu ihr gelesen?

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So lässt es sich Leben: Prinzessin Anne ist fleissig, geniesst dafür aber auch viele Vorzüge. Und wird in Ruhe gelassen.

Dukas

Louise Mountbatten-Windsor

Sie ist auf Platz 13 der britischen Thronfolge, ist die Enkelin der Queen. Louises Eltern aber, Prinz Edward und Gräfin Sophie, entschieden sich 2003 bei der Geburt der Tochter bewusst gegen einen Adelstitel. Und gegen Verpflichtungen. Et voilà: Ein Leben in Saus und Braus. Ohne ständige Beobachtung.

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Louise Mountbatten-Windsor – hier links, zusammen mit ihrer Mama Gräfin Sophie, Bruder James und Papa Prinz Edward – scheint sich in der Öffentlichkeit auch gar nicht sooo wohl zu fühlen. Muss sie auch nicht.

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Ex-Königin Beatrix der Niederlande

Verlassen wir mal Grossbritannien und gehen nach Holland. Beatrix war immerhin 33 Jahre lang Königin der Niederlande. Seit ihrem Thronverzicht zugunsten ihres Sohnes Willem-Alexander nimmt die 81-Jährige aber nur noch selten Auftritte war, geniesst als Prinzessin ihren Ruhestand. Und der ist wirklich ruhig.

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Adé und weg: Beatrix der Niederlande nimmt seit ihrem Thronverzicht nur noch ab und zu einen offiziellen Termin wahr.

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Kronprinz Frederik und Kronprinzessin Mary von Dänemark

Auch Frederik und Mary von Dänemark nutzen wie Harry und Meghan die Medien gekonnt, um die Aufmerksamkeit auf für sie wichtige Projekte zu lenken. Wenn sie aber Ruhe wollen, bekommen sie diese auch. Zum Beispiel alljährlich in der Schweiz: Während ihren Winterferien in Verbier posieren sie jeweils für ein Foto. Und fertig. Gleich wird es wohl auch 2020 wieder ablaufen, wenn die ganze Familie für mehrere Monate in der Schweiz weilt.

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Einmal posieren, dann ist aber auch gut: Frederik und Mary 2014 mit ihren vier Kindern in Verbier.

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Prinzessin Marie-Christine von Belgien

Sie ist die Tante von König Philippe von Belgien und ihre Geschichte eigentlich eine tragische, geprägt von Vergewaltigungsvorwürfen und Streit mit der Familie. Schon vor Jahren brach die heute 68-Jährige den Kontakt zu sämtlichen Mitgliedern der Königsfamilie komplett ab, kam nicht einmal mehr zu den Beerdigungen ihrer Eltern. Lange wusste auch niemand, wo die Prinzessin lebt. Vermutet wird inzwischen, dass sie irgendwo in den USA eine neue Heimat gefunden hat. Zurückgezogen und fernab von jedem Rummel.

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So sah Marie-Christine von Belgien 1994 aus. Neuere Bilder? Fehlanzeige! Es weiss ja auch niemand, wohin man gehen sollte, um diese zu machen.

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Von Thomas Bürgisser am 07.12.2019
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