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Der gefallene Prinz

Was wohl Andrew den lieben langen Tag so macht?

Offizielle Aufgaben und Schirmherrschaften hat Prinz Andrew keine mehr, diese wurden an andere Mitglieder der königlichen Familie übertragen. So bleibt dem 62-Jährigen viel Zeit, sich um andere Dinge zu kümmern – zum Beispiel soll er täglich seine Mutter, die Queen, besuchen.

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Prinz Andrew

Wurde seinen offiziellen Ämtern nach dem Missbrauchs-Skandal enthoben: Prinz Andrew.

Getty Images

Wenn man den Worten gewisser Palastinsidern glauben schenken darf, klingelt es jeden Tag pünktlich um die Mittagszeit an der Tür auf Schloss Windsor, der Residenz von Queen Elizabeth II. (96). Doch davor steht weder der Pöstler mit einem Paket in der Hand, noch ein besonders gewiefter Verkäufer. Denn um Einlass bittet kein Geringerer als Prinz Andrew, der zweitälteste Sohn der Monarchin. Gemäss einem Bericht der Zeitung «Mirror», mache sich der 62-Jährige nämlich täglich auf den Weg zu seiner Mutter, um ihr einen Besuch abzustatten.

Unsicher ist man sich unter den Palastexperten, ob dieser Besuch denn auch von Herzen kommt, sprich, ob sich der jüngst in Ungnade gefallene Prinz mit seinem Auftritt auch wirklich um das Wohl seiner Mutter kümmern will, oder ob er dadurch nicht viel eher versucht, seinen angeknacksten Ruf wiederherzustellen. Denn das Image des Royal hatte nach seiner angeblichen Verstrickung in den Epstein-Skandal arg gelitten.

Queen Elizabeth II. und Prinz Andrew

Die Queen mit Prinz Andrew Ende März in der Londoner Westminster Abbey. 

Getty Images
Ganz viel Zeit

Prinz Andrew hatte in letzter Zeit für zahlreiche Negativschlagzeilen gesorgt. Eine Missbrauchsklage von Virginia Giuffre (38) vor einem US-Gericht hatte der Royal erst im Februar aussergerichtlich beilegen können. Andrew, der Millionen an Giuffre gezahlt haben soll, hatte die Vorwürfe gegen sich stets bestritten.

Anfang Jahr hatte der Buckingham Palast mitgeteilt, dass Prinz Andrew nicht mehr als «Seine Königliche Hoheit» bezeichnet werden soll und dass seine offiziellen Aufgaben und Schirmherrschaften an andere Mitglieder der königlichen Familie übertragen werden. Sprich, der Prinz ist seither mehr oder weniger arbeitslos – und hat dementsprechend viel Zeit, seinen Tagesablauf zu gestalten.

Prinz Andrew

Finstere Miene: Prinz Andrew wurden auch seine militärischen Ehrentitel aberkannt.

WireImage
Von wegen Rückzug

Doch, was macht man denn so als Royal, wenn man keine festen Verpflichtungen hat? Selbstverständlich kann darüber nur spekuliert werden. Doch was man weiss, ist, dass Andrew gerne auf dem Golfplatz steht und auch viel Zeit mit den Pferden beziehungsweise beim Reiten verbringt. Auch sollen ihn seine Töchter mit den Enkelkindern ab und zu besuchen kommen und, wie gesagt, geht er gerne zu seiner Mutter zum Mittagessen.

Und vielleicht bekommt der zweifache Familienvater doch schon bald wieder einen öffentlichen Auftritt: Er will laut der Zeitung «Daily Mail» mit seiner Mutter auf Schloss Windsor beim «Garter Day» auftreten. Bei der Veranstaltung versammeln sich die Mitglieder des Hosenbandordens und ziehen in einer Prozession zur St.-George's-Kapelle. Der Herzog von York plant dem Bericht zufolge, zusammen mit anderen hochrangigen Royals an der Zeremonie teilzunehmen, die als eine der wichtigsten Veranstaltungen der Royals im Jahr gilt. Nun fürchtet man im Königshaus offenbar, sein Auftritt am «Garter Day» könnte das Event überschatten.

Und laut «The Sun» will er mit seiner Mutter auch zu einem Gottesdienst im Rahmen der Feiern zum Platinum-Thronjubiläum gehen. Die Zeremonie findet am 3. Juni in der Londoner St.-Paul's-Kathedrale statt. Gut möglich, dass dem 62-Jährigen zukünftig doch immer mal wieder eine kleine Aufgabe zugespielt wird. Dies auch, weil die Queen trotz der vielen Negativ-Schlagzeilen immer noch hinter ihrem Sohn steht.

Von bes am 25. Mai 2022 - 21:26 Uhr