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Auch Ricardo Rodriguez wird Vater

Der Nati-Nachwuchs füllt schon selbst ein Fussballteam

Am Freitag tritt die Schweiz gegen Europameister Italien an. Kurz vor dem Nati-Zusammenzug verkündet Ricardo Rodriguez eine frohe Kunde: Seine Freundin Nicole und er werden Eltern! Der Nati-Baby-Boom geht also munter weiter.

Abwehrspieler Ricardo Rodriguez

Erwartet ein Baby: Abwehrspieler Ricardo Rodriguez, 29.

UEFA via Getty Images

Es ist ein grosses Spiel, wenn die Schweiz am Freitag, 12. November, im Olympiastadion in Rom gegen Europameister Italien in der WM-Qualifikation antritt. Doch noch bevor sich die Nati für die Vorbereitungen im Tessin traf, teilte Abwehrspieler Ricardo Rodriguez, 29, auf in seinen Instagram-Storys frohe Baby-News.

Ricardo Rodriguez und Freundin Nicole teilen Baby-News

Mit dieser Insta-Story verbreiteten Ricardo Rodriguez und Partnerin Nicole die Baby-News. 

Instagram/rrodriguez.68
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Er und seine langjährige Freundin Nicole werden zum ersten Mal Eltern. Auf dem Foto des glücklichen Paares sieht man nicht nur Nicoles stattlichen Babybauch, sondern auch eine bereits angefertigte Neon-Leuchtschrift mit den Lettern: «Baby Rodriguez». Bereits Mitte Dezember soll es so weit sein – womit Ricardo Rodriguez und Nicole schon bald für noch mehr Nachwuchs in der Baby-Nati sorgen.

Es war ein aufregender Sommer 2021 für Admir Mehmedi, 30. Erst feierte er mit der Schweizer Nati ein gute Europameisterschaft, dann verkündete er seinen Rücktritt. «Dieses Trikot habe ich mit Stolz und Ehre getragen», schrieb er in seiner Rücktrittserkärung. «Eine Nati-Karriere auch noch so abschliessen zu können, übertrifft jegliche Traumvorstellung.» Gemeint ist Mehmedis letzter Auftritt im Schweizer Leibchen, als er im Wahnsinns-Match gegen Frankreich mit seinem versenkten Penalty eine grosse Beteiligung am Schweizer Viertelfinaleinzug hatte.

Nur wenige Stunden später dann folgte die nächste Hammer-News: Mehmedi ist zum dritten Mal Vater geworden! «Willkommen, mein kleiner Prinz Nael», schrieb er zu einem Bild von sich mit dem Neugeborenen. Er und seine Frau Sevdije sind sind seit 2017 Eltern von Sohn Noar, zwei Jahre später wurde ihre Tochter geboren.

Auch wenn Mehmedi per sofort nicht mehr Teil der Nati ist: Sein Herz gehört ihr immer noch. «Ich bin für jeden einzelnen Tag meiner Nationalmannschafts-Laufbahn dankbar», sagt er. Umso mehr dürfte er der Vorstellung nicht abgeneigt sein, dass seine drei Kinder dereinst in seine Fussstapfen treten. Die Voraussetzungen dafür: zumindest numerisch schon erfüllt! Mit seinen jetzigen Ex-Nati-Gspänli hat Mehmedi schon eine flotte Kindertruppe zusammen, die in der Nati auf ihre Papas folgt und die «Goldene Nati-Generation 2.0» bilden könnte. 

Doppelte Frauen-Power bringt unser EM-Held Yann Sommer, 32, ins Team: Wenn Mila, 2, und die neugeborene Nayla das Talent von ihrem Vater geerbt haben, ist das Tor bei Gegenangriffen top verteidigt.

Innenverteidiger Manuel Akanji, 26, steuert ebenfalls schon eine mögliche Nachfolge aus der Familie bei: Sohn Aayden Malik Adebayo ist zwar erst knappe 18 Monate alt, verteilt aber gemäss seinem Vater «jeden Tag Lächeln und Freude». Wenn der Kleine dereinst auch auf dem Spielfeld die Bälle so gut verteilt, steht einer internen Akanji-Wachablösung nichts mehr im Wege. 

Aussenverteidiger Silvan Widmer, 28, hat seit Anfang Januar dreifache weibliche Unterstützung daheim: Tochter Zoé Estelle komplettiert das Frauen-Trio um ihre Schwester Alissa Chloé, 3, und Mama Céline. Im SI.Talk erklärte der künftige Mainz-Kicker, dass er sich wünscht, dass irgendwann alle Kinder zusammen auf dem Platz rumrennen – wenn sie denn wieder ins Stadion dürfen. «Das wäre mega cool. Wir haben viele Kinder in der Nati, die auch in einem ähnlichen Alter sind.» Dass ein richtiger Baby-Boom herrscht, ist auch dem Aargauer nicht entgangen. «Ich habe das Gefühl, in fast jedem Zusammenzug erwartet jemand Neues wieder ein Kind im Moment», erzählte er lachend.

Auch bei Mittelfeldspieler Granit Xhaka, 29, sind die Frauen daheim in der Überzahl: Seine Frau Leonita hat dem Arsenal-Star gleich zwei Töchter geschenkt. Ayana ist zwei Jahre alt, Laneya kam im April dieses Jahres zur Welt. In seiner Papa-Rolle blüht der Nati-Captain richtig auf. «Keine Zeit ist so wichtig für mich wie Vater-Tochter-Zeit», schwärmt er. 

An der EM war Mario Gavranovic, 31, für einen der unvergesslichsten Momente zuständig: Als er in der 90. Minute gegen Frankreich den Ausgleichstreffer schoss, brachen in der Schweiz alle Dämme – der Joker liess uns alle träumen. Daheim dürfte er mit Gute-Nacht-Geschichten sein Töchterchen Leonie, 2, ins Land der Träume schicken. Ob sie ihm künftig als Fussballerin den Rang ablaufen wird? Das Fussball-Flair hat sie Mutter Anita zufolge zumindest im Blut – vor allem, wenn es um Papa geht. «Egal, wie viele Spieler auf dem Platz stehen, sie erkennt ihn sofort und sagt: ‹Papi, Goal.›»

Breel Embolo, 24, ist wie einige seiner Teamkollegen bereits zweifacher Vater: Seine Tochter Naliya ist dreijährig, Sohn Clay Enzo feiert im Dezember seinen zweiten Geburtstag. 

Stürmer Haris Seferovic gehört seit Ende Sommer ebenfalls zum Club der zweifachen Papis. Der 29-Jährige und seine Frau Amina durften nach Tochter Inaya, 2, ihr zweites Kind begrüssen. Zayn ist heute zweieinhalb Monate alt.

An der EM musste Djibril Sow, 24, lange warten, bis er zum Einsatz kam. Im Viertelfinale gegen Spanien klappte es dann doch noch, als er für Xherdan Shaqiri eingewechselt wurde. Allzu viel Mühe sollte der Eintracht-Frankfurt-Kicker mit dem Warten auf der Bank nicht gehabt haben. «Ich bin definitiv geduldiger geworden», erklärte er kürzlich in einem Interview mit dem Magazin seines Vereins. Das müsse man mit einem Säugling auch sein, fügte er an. Seit Januar weiss Sow, wovon er spricht: Dann wurde seine erste Tochter Maliya geboren. Und macht den Papa seither Tag für Tag unheimlich stolz. «Das Leben bekommt einen noch grösseren Sinn, wenn man sein eigen Fleisch und Blut bei sich hat.»

Auch der 25-jährige Bundesliga-Profi Edimilson Fernandes stellt für die Nati der Zukunft einen jungen Mann: Sohn Kayden. Dieser kam im November 2018 zur Welt und ist Papas grosser Stolz, wie er mit herzigen Schnappschüssen auf Instagram immer wieder zeigt. Vom diesjährigen EM-Turnier kann er Kayden allerdings nur von den Beobachtungen von der Bank berichten: Der Cousin von Ex-Nati-Fussballer Gelson Fernandes ist am Grossanlass nicht zum Einsatz gekommen.

Bald 18 Mini-Kicker

Zehn Nati-Spieler sorgen also für eine echt gut aufgestellte Jungmannschaft aus 17 jungen Fussball-Aspirantinnen und -Aspiranten. Das jüngste Mitglied ist knapp zwei Monate alt, das älteste gerade einmal vierjährig. Und der nächste Nachwuchs steht mit dem Rodriguez-Baby schon in den Startlöchern.

Von rhi am 9. November 2021 - 15:20 Uhr
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