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«Benissimo», «Traumpaar» oder «Tell-Star»

Diese TV-Sendungen wünschen wir uns zurück

Heute Mittwoch kommt nach sechs Jahren Pause die deutsche Kult-Show «TV total» zurück auf den Schirm, «Wetten, dass..?» feierte am Wochenende ein fulminantes Comeback. Doch auch Schweizer Sendungen werden schmerzlich vermisst – die SI-Redaktion sagt, welche sie sich zurückwünscht.

Beni Thurnheer in Benissimo

Von 1992 bis 2012 moderierte Beni Thurnheer 103 Mal «Benissimo».

Tina Steinmauer

Die Nachricht schlug bei Comedy- und Stefan-Raab-Fans ein wie eine Bombe: Nach langjähriger Pause kommt heute Mittwoch um 22.45 Uhr «TV total» auf Pro7 wieder zurück auf den TV-Bildschirm. Moderiert wird die Sendung zwar nicht von Kultmoderator Stefan Raab, sondern von Comedian Sebastian Pufpaff, 45. Raabs DNA wird aber sicherlich in der Sendung zu spüren sein, denn immerhin amtet er hinter den Kulissen als Produzent der Show. 

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TV-Comebacks können ein bisschen wehmütig machen und man erinnert sich zurück an die goldenen Zeiten des Fernsehens, als gewisse Shows noch echte Strassenfeger waren und jeweils dick im Wandkalender angestrichen wurden, damit sie bestimmt nicht vergessen gehen. Das Abendessen wurde an diesem Tag extra früh aufgetischt oder gleich vor dem Bildschirm vertilgt und die ganze Familie versammelte sich voller Vorfreude vor dem TV-Gerät. Fernseh-Romantik im analogen Zeitalter. 

Wenn wir schon so schön nostalgisch sind: Diese kultigen TV-Sendungen wünscht sich die Redaktion der Schweizer Illustrierte zurück ins Programm.

Redaktorin Sandra Casalini sehnt sich nach «Traumpaar»

Traumpaar mit Raymond Fein

«Traumpaar» mit Raymond Fein und Maskottchen Schnüfeli lief jeweils am Montagabend zwischen 1987 bis 1993.

intern

«Ich will diese Sendung zurück! Weil erstens ein bisschen Romantik-Kitsch mal eine echte Abwechslung wäre in Zeiten von ‹Bachelor›, ‹Love Island› und all dem Kram, zweitens WAM und Ursula Schaeppi als Adam und Eva Chifler unschlagbar waren, und ich drittens will, dass dieses rosa Maskottchen von damals wieder hergestellt wird, ich habe mein Schnüfeli irgendwann weggeschmissen, was ich sehr bereue!» 

Technischer Leiter Dominic Koch vermisst «Ventil»

Frank Baumann in «Ventil»

Frank Baumann moderierte von 1986 bis 2000 874 Mal die legendäre Sendung «Ventil».

Bruno R. Eberhard

«Die Volksseele brodelt, vielen fehlt ein Ventil. So auch mir. Frank Baumanns Sendung wünsche ich mir dringend zurück. Weil im TV-Programm heute einfach ein Format fehlt, in dem der Anrufer schwungvoll weggehebelt werden kann. Oder wenigstens den Hebel aus dem Fundus holen und in der Arena installieren.»

Redaktorin Ramona Hirt sehnt sich nach «Benissimo»-Abenden

Beni Thurnheer im «Benissimo»-Studio

«Benissimo» mit Beni Thurnheer gehörte zu den erfolgreichsten Sendungen im Schweizer Fernsehen. 

Paolo Foschini

«‹Benissimo› am Samstagabend war Pflicht. Da sass die ganze Familie vor dem Fernseher, was wenig erstaunt. Die Sendung hatte mit Showacts, dem kultigen Beni Thurnheer als Gastgeber und den teilweise gefühlt aus dem Tiefschlaf gerissenen Benissimo-Losbesitzenden am Telefon alles zu bieten, was eine Samstagabend-Show braucht. Und als das Money Girl dann auch noch in den herumfliegenden Losen Fee spielen durfte – unvergessen! Ein Revival der Show würde die guten alten Fernsehzeiten hochleben lassen. Ich wär ganz sicher dabei!»

Online-Co-Leiter Lucien Esseiva würde gerne wieder einmal «Tell-Star» schauen

Beni Thurnher in seiner Sendung «Tell-Star»

Mit «Tell-Star» (1980 bis 1991) begann Beni Thurnheers TV-Karriere.

intern

«Auch wenn ich zu ‹Tell-Star›-Zeiten noch sehr jung war und die Quiz-Fragen von Beni Thurnheer nur am Rande verstand, geschweige denn mitraten konnte, waren diese TV-Abende vor allem eines: unglaublich gemütlich! Fernsehschauen war damals für mich nichts Alltägliches und die Geschwindigkeit von ‹Tell-Star› so gemächlich, dass sich meine Eltern besten Gewissens die Gute-Nacht-Geschichte sparen konnten. Unvergesslich war auch, dass sich die Kandidaten im Studio noch vor dem Spiel teilweise mit Wein zuprosteten – dabei geraten die mickrigen Preisgelder von nur wenigen Tausend Franken (verglichen mit den heutigen Preisgeldern) schnell in Vergessenheit.»

Autor René Haenig schwelgt in deutscher TV-Nostalgie

Rate mal mit Rosenthal

«Rate mal mit Rosenthal» mit Moderator Hans Rosenthal lief zwischen 1979 und 1986 im ZDF.

Imago/United Archives

«Als Kind fand ich das total lustig, wenn der Rosenthal seinen berühmten Luftsprung machte. Und natürlich hab ich auch vorm TV mitgerätselt, wenn jeweils eines dieser Blütenblätter aufging und man wieder ein Teil mehr von dem Gesamtbild, welches zu erraten war, sah. Überglücklich war ich damals als DDR-Kind, als meine Oma aus dem Westen ein Nutella-Glas mitbrachte, in dem im Deckel quasi eine ‹Rate mal mit Rosenthal›-Miniaturblüte zum Raten drin war.»

Von lme am 10. November 2021 - 20:09 Uhr
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