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Schwere Geburt zu Coronazeiten

DJ Mr. Da-Nos ist zum zweiten Mal Vater geworden

Masken bei der Geburt und Trennung danach. Das zweite Kind von DJ Mr. Da-Nos und seiner Frau Sofia hatte keinen einfachen Start ins Leben. Doch Töchterchen Elin hat das alles prima gemeistert.

DJ Mr. Da-Nos mit Tochter Elin Giselle.

DJ Mr. Da-Nos mit seiner kleinen Tochter Elin.

Blick

Corona-Lockdown hin oder her — Babys kommen auf die Welt, wann sie wollen. Doch weil es dem Virus ebenso egal ist, ob ein Paar gerade Eltern geworden ist, herrschen auch in Kreisssälen besondere Umstände. Das musste auch der Schweizer DJ Mr. Da-Nos erfahren. Er und seine Frau Sofia, 35, wurden am 30. April Eltern einer kleinen Tochter.

Die Hygienemassnahmen während der Geburt waren für den 38-Jährigen und seine Frau der «Horror» gewesen, erzählt Mr. Da-Nos dem «Blick». «Während der Geburt mussten wir beide Masken tragen, für Sofia war das noch viel schlimmer, da sie ihre ganzen Gefühlen so nicht voll ausdrücken konnte.»

Schnelle Geburt — grosses Baby

Elin Giselle habe der Mama aber den Gefallen gemacht und sei in nur eineinhalb Stunden auf der Welt gewesen. Für Sofia war die Geburt dennoch sehr anstrengend gewesen, so der DJ weiter: «Elin war mit 55 Zentimetern sehr gross war und mit 4210 Gramm auch schwer. Doch beide haben es bestens gemacht.»

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Nachdem das kleine Bündel da war, vergass der frisch gebackene Vater alle Vorschichtsmassnahmen und nahm für einen ersten Kuss die vorgeschriebene Maske ab. «Ich hätte die ganze Zeit die Maske tragen müssen, aber das konnte ich nicht. Ein Begrüssungsküsschen für unsere Kleine konnte ich mir nicht nehmen lassen», sagt Roland Bunkus, wie Da-Nos mit bürgerlichem Namen heisst. 

DJ Mr. Da-Nos Frau Sofia

Mit seiner grossen Liebe Sofia ist Mr. Da-Nos seit 11 Jahren zusammen. Hier ist das Paar kurz nach der Geburt ihrer ersten Tochter Lia Charlene zu sehen,

Fabienne Bühler

«Es war unglaublich brutal»

Drei Stunden nach der Geburt musste der House DJ das Spital, seine Frau und das Neugeborene wieder verlassen. Ein harter Schritt.  «Das war unglaublich brutal. Seit da darf sie niemand mehr besuchen. Wir haben nur über Facetime Kontakt. Dies ist für uns alle, bei allem Verständnis, enorm hart.»

Auch die dreijährige Lia hat ihre kleine Schwester noch nicht sehen dürfen, denn Mama und Kind kommen erst am Sonntag aus dem Spital nach Hause. Danach müsse sich die Familie weiter in Quarantäne begeben, sagt Mr. Da-Nos. «Uns wurde gesagt, dass wir die nächsten vier Wochen gar keinen Besuch haben werden, was auch für die Grosseltern nicht einfach ist.» Doch überwiegt trotz widriger Umstände das Glück. «Wir dürfen zwei gesunde Mädchen haben, das ist und bleibt das Wichtigste.»

Von Berit-Silja Gründlers am 01.05.2020
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