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Melanie Oesch gebar Robin mitten im Lockdown

«Es war sehr speziell, in dieser Zeit Mami zu werden»

Ende März ist Melanie Oesch zum ersten Mal Mutter geworden – just zu dem Zeitpunkt, als das Leben in der Schweiz grösstenteils stillstand. In einem Interview hat die Jodlerin nun verraten, wie sie die Zeit als Neu-Mama erlebt hat.

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Damals war Robin noch in ihrem Bauch: Melanie Oesch Anfang Jahr, als auch Corona noch weit weg war.

Fabienne Bühler

Hätte sie wählen können, hätte Melanie Oesch, 32, für die Geburt ihres ersten Kindes wahrscheinlich einen anderen Zeitpunkt ausgesucht. Ihr Sohn Robin erblickte Ende März just zu dem Zeitpunkt das Licht der Welt, als die Schweiz grösstenteils stillstand. Am 16. März war die ausserordentliche Lage ausgerufen worden. Geschäfte, Gastro- und Kultur-Betriebe, Schulen und Sportstätten gingen zu, der Bundesrat forderte die Schweizer Bevölkerung auf, zur Eindämmung des Coronavirus zuhause zu bleiben.

«Auf einem anderen Planeten»

Nun, zwei Monate später, hat sich die Lage entspannt. Der Lockdown ist gelockert, die Anzahl Neuinfektionen hat sich auf einem niedrigen zweistelligen Bereich eingependelt. Ein bisschen Normalität ist eingekehrt – etwas, das Melanie Oesch in ihren ersten Wochen als Mutter verwehrt geblieben war.

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«Es war sehr speziell, in dieser Zeit Mami zu werden», erzählte sie am Sonntagabend bei «SRF Zambo» ganz offen. Die Anteilnahme an der aussergewöhnlichen Situation ist gross gewesen. «Es haben mich viele gefragt: ‹Wie läuft es jetzt ab? Wie machst du das?›» 

Die Jodlerin hat sich vor der Geburt gut ablenken können. «Ehrlich gesagt: Wenn man so kurz davor ist, vergisst man vieles.» Die herausfordernde Corona-Zeit hat sie vor Robins Ankunft nicht speziell wahrgenommen. «Durch die Emotionen ist man so auf einem anderen Planeten, dass man sehr vieles vergisst.»

Mehr Zeit als sonst

Erst das Nachrichten-Lesen habe Oesch wieder zurück in die Realität geholt. Doch der Star von Oesch's die Dritten sieht auch Positives an der Zwangspause. «Ich konnte mir sehr viel mehr Zeit nehmen für Robin, als wenn wir grad wieder gestartet hätten mit Konzerten.» Für sie sei es so auch eine schöne Zeit gewesen, die sie habe geniessen können. Sie seien viel draussen gewesen. «Ich bin sehr dankbar, diese Mehr-Zeit zu haben.»

Doch trotz der Muttergefühle konnte Oesch nicht gänzlich ausblenden, was auf der Welt geschah. «Natürlich hat man auch alles andere mitgekriegt und hat sich auch Sorgen gemacht.» Insbesondere ihre neue Rolle sorgte für zusätzlichen Stress. «Als Mami macht man sich noch mehr Gedanken, was in der Welt passiert.»

«Jeden Tag neu verliebt»

Seitdem Melanie Oesch vor zwei Monaten Mutter geworden ist, erfreut sie ihre Fans immer wieder mit kleinen Anekdoten aus ihrem neuen Leben als Mama. Bereits knapp zwei Wochen nach der Geburt wandte sie sich an ihre Anhänger und schwärmte: «Wir geniessen jede Sekunde. Wir sind total verliebt in unseren kleinen Robin.»

Erst vor gut zwei Wochen hatte die Bernerin zudem ein Foto gepostet, das sie und ihren Sohn zeigt. Ganz vernarrt blickt sie darauf ihren Nachwuchs an. Ihre neue Aufgabe als Mami bezeichnete Oesch als «unbeschreiblich schön». Sie sei «verliebt in meinen Sohn» und das «jeden Tag neu». 

Von Ramona Hirt am 25.05.2020
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