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Nach dem Corona-Lockdown

Frieda Hodel darf wieder arbeiten

Frieda Hodel ist überglücklich. Nachdem sie ihr Gesundheits- und Lifestyle-Studio wegen der Corona-Krise schliessen musste, feiert sie heute Wiedereröffnung. Die ganze Palette ihres Angebots kann sie den Kunden allerdings noch nicht anbieten. Im Gespräch mit schweizer-illustrierte.ch erzählt sie, was es für sie alles zu beachten gilt.

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Frieda Hodel kann ihr Gesundheits- und Lifestyle-Studio nach dem Corona-Lockdown wieder in Betrieb nehmen.

Instagram / Frieda Hodel

Endlich ist die Zwangspause vorbei. Die Lockerung des Corona-Lockdowns bedeutet für Fitness- und Lifestyle-Coach Frieda Hodel, 37, einen ersten Schritt zurück in die Normalität. Sie darf ab heute wieder arbeiten. 

Die Schliessung ihres Gesundheits- und Lifestyle-Studios traf Frieda hart. Zu Beginn des Lockdowns sagte sie gegenüber schweizer-illustrierte.ch: «Ich habe das ganze Wochenende geweint.» Die Ex-Bachelorette steckte nämlich nicht nur ihr ganzes Herzblut ins Geschäft, sondern hat sich kurz vor der Corona-Krise auch noch zwei neue und teure Maschinen angeschafft. Dass sie ihr Unternehmen kurz darauf schliessen musste, führte bei der Wahl-Walliserin zu Existenzängsten.

Fitness bleibt geschlossen

Umso grösser ist nun die Freude, wieder für ihre Kundinnen und Kunden da sein zu dürfen. «Ich bin überglücklich», sagt Frieda. Ganz zum Normalbetrieb zurückkehren kann sie allerdings noch nicht. Den Fitness-Bereich muss die Personaltrainerin weiterhin geschlossen halten. Erlaubt sind aktuell nur die Ernährungsberatungen und kosmetische Behandlungen.

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Der Fitness-Bereich muss weiterhin geschlossen bleiben.

Instagram / Frieda Hodel

Auch dabei gelten besondere Bedingungen, die zum Schutz vor einer Corona-Infektion eingehalten werden müssen. Dazu sei sie als Mitglied vom Verband «Schweizerische Gesellschaft für medizinische Kosmetik» genau instruiert worden.

So arbeite sie nicht nur mit den herkömmlichen Schutzmasken, sondern nutze nun auch einen Gesichtsschutz aus Plexiglas. Bei Haarentfernungen und Gesichtsbehandlungen habe sie schon immer Handschuhe getragen, nun werde das auf sämtliche Behandlungen ausgeweitet. «Und natürlich wird regelmässig gelüftet und desinfiziert», sagt Frieda. Das Desinfektionsmittel stehe auch für die Kunden bereit.

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Bei den Gesichtsbehandlungen wurden schon immer Handschuhe getragen. Nun kommen weitere Schutz-Massnahmen dazu.

Instagram / Frieda Hodel

Zudem liegen auf den Tischen keine Zeitschriften mehr auf und bei den Getränken gilt nicht mehr Selbstbedienung, sondern Frieda serviert sie persönlich – damit die Kunden möglichst wenig anfassen.

Ernährungstests sind besonders gefragt

All diese zusätzlichen Schutzmassnahmen und die Mehrarbeit des Putzpersonals sind natürlich nicht gratis. Möglicherweise muss Frieda daher bei den Behandlungskosten etwas aufschlagen. Momentan freut sie sich aber vor allem auf ihre Kunden.

Sie sei bereits wieder sehr gut gebucht. «Vor allem die Termine für Ernährungstests sind heiss begehrt», sagt die 37-Jährige. «Vermutlich habe alle während des Lockdowns etwas mehr gegessen und möchten diese Pfunde nun los werden», meint sie.

Von Fabienne Eichelberger am 27.04.2020
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