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«Aarekind» bei «G&G»

Hier ist die Aare der Star

«Gesichter und Geschichten» reiste eine Woche lang der Aare entlang – von ihrem Ursprung bis zur Mündung in den Rhein. Auf dem Weg erzählen spannende Persönlichkeit von sich, ihrer Liebe zum Wasser und dem Lebensfluss.

«G&G» Aarekind

Auf und an der Aare traf «G&G»-Reporter Sandro Sabatini spannende Persönlichkeiten. 

ZVG

«Ich bin ein echtes Aarekind», sagt «Gesichter & Geschichten»-Reporter Sandro Sabatini, 41. Der Journalist ist in Bremgarten bei Bern aufgewachsen und war so oft wie möglich in und an seinem Hausfluss, der Aare. Deswegen ist seine Sommerserie «Aarekind» für den Berner auch ein echtes Herzensprojekt. 

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In der fünfteiligen Serie reist Sabatini vom Ursprung der Aare beim Unteraargletscher über zehn Etappen bis zur Aaremündung, wo der längste Schweizer Fluss in den Rhein bei Koblenz mündet. Unterwegs trifft er Menschen, die wie er stark mit dem Fluss verbunden sind, und geht zum Beispiel mit Ex-Miss-Schweiz Tanja Gutmann Kanu fahren, taucht mit Snowboarderin Tanja Frieden ab und nimmt mit Schriftsteller Pedro Lenz ein unfreiwilliges Bad. Die beiden kenterten mit ihrem Kanu gleich zwei Mal und mussten von Passanten am Ufer gerettet werden. «Bööteln auf der Aare ist gefährlich», lautet das Fazit von Pedro Lenz. Sabatini lachend: «Wie zwei Tubelis sind wir ins Wasser gefallen.»

Pedro Lenz kentert

Hier ahnt Schriftsteller Pedro Lenz bereits: Das könnte feucht werden. 

Screenshot SRF

Flirt mit Tanja Gutmann

Deutlich besser lief der Bootsausflug mit Ex-Miss-Schweiz und Mental Coach Tanja Gutmann, 44, die sich auf dem Wasser in ziemlicher Flirt-Laune zeigte. Selbst die Boote der beiden gingen auf Tuchfühlung – die Strömung zog ihre beiden Kajaks immer wieder nah zueinander hin. «Das liegt wohl daran, dass ich schon seit Jahren Single bin», scherzt Tanja Gutmann. Ohne Badeeinlage zeigte Gutmann ihrem Begleiter Sandro Sabatini später die urbane Seite ihrer Heimatstadt Solothurn. 

Sandro Sabatini und Tanja Gutmann

Die Boote von Tanja Gutmann und Sandro Sabatini gingen immer wieder auf Tuchfühlung. 

SRF/Oscar Alessio

Jan Oliver singt zum ersten Mal Mundart

Nicht nur die wunderschönen Bilder und die Begegnungen machen Sandro Sabatinis «Aarekind» absolut sehenswert, auch der Soundtrack zur SRF-Sommerserie lässt aufhorchen. Er stammt nämlich aus der Feder von Ex-Mister-Schweiz Jan Bühlmann, der als Musiker Jan Oliver die musikalische Untermalung beisteuerte. Den Song «Aarekind» hat er extra für seinen guten Freund Sandro Sabatini geschrieben – die beiden lernten sich an der Mister-Schweiz-Wahl 2010 kennen, wo sie als Kandidaten antraten und Jan Bühlmann als Sieger hervorging. 

Jan Oliver

Jan Oliver bei den Aufnahme von «Aarekind».

Screenshot SRF

Für «Aarekind» hat sich der gebürtige Luzerner sogar der Fluss-Region angepasst und singt die Zeilen im Berner Dialekt. Der Grund? «Ein Song über die Aare muss Berndeutsch sein – sonst singt auch der Gurten nicht mit», so Sandro Sabatini. 

«Uf ewig Aarechind»

Über zehn Etappen ist Sabatini der Aare entlang gereist, hat Abenteuer erlebt, spannende Menschen getroffen, tiefschürfende Gespräche geführt und vor allem seinen Heimatfluss, die Aare, noch einmal ganz neu kennen und lieben gelernt. Und so endet «Aarekind» in Koblenz, wo die Aare in den Rhein mündet und die Schweiz in Richtung Nordsee verlässt. Zurück bleiben Eindrücke von einem Fluss, den Sabatini liebevoll «Grüne Mutter» nennt, und die Zeilen von Jan Oliver hallen poetisch nach: «Wiu si mi id Arme nimmt, lahni los und la mi tribe und lose zue, wie si singt. Wiu ig ha Zyt – uf ewig Aarechind.»

«Aarekind» als 60-Minuten-Gesamtversion läuft am Sonntag, 15. August, um 18.15 Uhr in «Gesichter & Geschichten» auf SRF

Sandro Sabatini

«G&»-Reporter Sandro Sabatini am Ursprung seiner Aare. 

ZVG
Von lme am 14.08.2021
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