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  4. SI.Talk mit Mirjam Jäger: Influencerin über Schwangerschaft und Geburt

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Demnächst wird Mirjam Jäger zum zweiten Mal Mami. Im SI.Talk verrät die Influencerin, weshalb sie nicht gerne schwanger ist, wieviel Zeit sie täglich am Handy verbringt und weshalb sie trotz Shitstorms weiterhin auf Social Media setzt. Sina Albisetti
Mirjam Jäger im SI.Talk

«Ich kämpfte mit Schwangerschafts-Depressionen»

In wenigen Tagen bringt Influencerin Mirjam «Mimi» Jäger ihr zweites Kind zur Welt. Im SI.Talk verrät die frühere Freestyle-Skifahrerin, dass sie vor allem in der Mitte der Schwangerschaft sehr zu kämpfen hatte.

Im Rahmen der neuen Videoserie SI.Talk nimmt Mirjam «Mimi» Jäger, 37, in unserem Studio Platz. Kurz vor der Geburt ihres zweiten Kindes ist die Influencerin und Moderatorin es etwas leid, schwanger zu sein, wie sie offenbart: «Die Vorfreude auf das Ende der Schwangerschaft ist riesig. Ich bin einfach nicht so eine Person, die es mag, zehn Monate fremdbestimmt zu sein.»

 

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«Zum Glück lohnt es sich, schwanger zu sein»

Die körperlichen Veränderungen und das lange Warten, bis das Baby auf der Welt ist, seien auch schon bei ihrem ersten Sohn Louie, 3, eine Herausforderung gewesen, erklärt Mirjam. «Zum Glück lohnt es ich, schwanger zu sein», fügt sie lachend an.

Sie litt unter Schwangerschafts-Depressionen

Die ehemalige Freestyle-Skifahrerin war bis Mai noch sportlich unterwegs. Bis März konnte sie gar noch Joggen. Danach baute sie noch lockere Zumba, Body-Combat-Workouts oder Yoga-Sessions zu Hause ein. «Danach ging leider gar nichts mehr.» Nach dem Umzug in die Dachterrassenwohnung im gleichen Block litt sie für einige Wochen auch unter Schwangerschafts-Depressionen, so Mimi. «Ich lag nur noch herum, habe geheult und kam überhaupt nicht mehr mit meiner Situation und den körperlichen Veränderungen zurecht», erinnert sie sich. «Es lag aber nicht daran, dass ich mich nicht aufs Kind freute», betont sie.

Geholfen durch diese schwierige Zeit haben ihr die täglichen Spaziergänge mit den beiden Hunden Benji und Al Pacino. «Und ich musste lernen, zu akzeptieren, dass ich als Schwangere nicht so viel anpacken kann, wie ich es mir gewohnt bin.» Zum Glück legten sich diese plötzliche Nieder- und Abgeschlagenheit wieder auf den Endspurt der Schwangerschaft.

Von Sarah Huber am 02.09.2020
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