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Das Wochenende steht vor der Tür

Ist für Promis wegen Corona nun Schluss mit Ausgang?

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hat empfohlen, Veranstaltungen mit vielen Personen in engem körperlichem Kontakt in geschlossenen Räumen nicht durchzuführen. Zum Wochenend-Auftakt machen wir eine Umfrage unter Schweizer Stars, ob sie den Rat befolgen und wegen Corona auf den Ausgang verzichten.

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Eli Simic und Adela Smajic tangieren die neusten Corona-Empfehlungen nicht, die beiden Ex-Bachelorettes gehen ohnehin nicht viel in Clubs.

David Biedert

Im Zuge der kontinuierlich steigenden Anzahl Fälle in der Schweiz hat der Bund Anfang dieser Woche die Informationskampagne zur Ausbreitung des Coronavirus' verschärft und drei neue Verhaltens- und Hygieneregeln publiziert. Nicht nur die Bundesbehörden, sondern auch die Kantone setzen alles daran, das Virus einzudämmen. Am Dienstag etwa veröffentlichte der Kanton Zürich neue Empfehlungen für Veranstalter.

Eine dieser besagt, dass Veranstaltungen mit vielen Personen in engem körperlichem Kontakt in geschlossenen Räumen nicht durchgeführt werden sollen. Auch wenn es sich dabei lediglich um eine Empfehlung der Gesundheitsdirektion handelt und nicht um ein verbindliches Party-Verbot, haben einige Zürcher Clubs schon nachgezogen: Das Jugendkulturhaus Dynamo oder das X-TRA etwa haben ihre Veranstaltungen abgesagt oder verschoben.

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Da das Wochenende vor der Tür steht, wollen wir nun von Schweizer Prominenten wissen, ob sie noch in den Ausgang gehen oder nicht:

Mirjam «Mimi» Jäger, Ex-Freestyle-Skifahrerin und Moderatorin

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Mirjam Jäger schützt sich und ihre Familie, in dem sie etwa grossen Menschenansammlungen aus dem Weg geht.

Alexandra Pauli

Ex-Freestyle-Skifahrerin und Moderatorin Mirjam «Mimi» Jäger, 37, hat nach den neusten Informationen des Kantons die Ohren gespitzt. Die Zürcherin wohnt gemeinsam mit Partner Rafael Beutl und Söhnchen Louie, 3, im Glattpark in Opfikon. Am Wochenende wird sie die Natur geschlossenen Räumen vorziehen, wie sie sagt: «Ins Kino oder Theater gehe ich momentan nicht mehr. Das ist mir zu riskant.» Alternativ verbringt sie die Abende lieber mit Netflix. 

Als selbstständige Moderatorin und Influencerin spürt sie bereits die Konsequenzen des Coronavirus. So wurde ihr Terminkalender durchkreuzt. «Es wurden schon mehrere Events abgesagt, aber ich wäre denen auch sonst ferngeblieben», sagt sie. Zum Schutz von allen hält sich die Working Mom an die Vorgaben und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit und meidet grosse Menschenansammlungen bestmöglich. «Ich fahre zu den Stosszeiten nicht mehr ÖV, sondern Auto. In überfüllte Lokale gehe ich nicht rein, im Fitness besuche ich keine Gruppenkurse mehr, sondern trainiere alleine mit genügend Abstand zu den Leuten.»

Wirtschaftliche Einbussen hat Jäger bisher aber nicht wegen des Virus: «Meine TV-Sendungen konnten wir alle noch filmen. Dieses Wochenende bin ich für einen Musik-Event gebucht, dieser findet glücklicherweise statt.» Dass ihr wegen der vom Bund verhängten Massnahmen Geld entgehen könnte, findet die Influencerin in Ordnung. «Ich finde Massnahmen wie das Veranstaltungsverbot ab 1000 Personen sinnvoll», so Jäger.

Jason Brügger, Luftakrobat und Artist

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Luftakrobat Jason Brügger bekam die Event-Absagen schon am eigenen Leib zu spüren.

Instagram/Jason Brügger

Luftakrobat Jason Brügger wohnt in Basel, ist aber von Berufes wegen regelmässig in Zürich zu Gast. Dass nun einige Clubs geschlossen bleiben, tangiert ihn nicht: «Zurzeit habe ich sowieso keine Zeit, um in den Ausgang zu gehen», so Brügger. Was er aber stark am eigenen Leib zu spüren bekommt, sind die vom Bund verhängten Massnahmen zu Grossveranstaltungen: «Es wurden leider bereits zahlreiche Shows, an denen ich aufgetreten wäre, abgesagt.» Das sei sowohl für die Künstler wie auch für die Veranstalter, aber auch für das Publikum sehr enttäuschend, so der Artist. «Ich denke aber, dass es wichtig ist, sich an die Vorschriften zu halten und das so zu respektieren», lenkt er ein.

Sein Unmut ist nachvollziehbar. Als selbstständig Erwerbender wirkt sich das Coronavirus stark auf sein Portemonnaie aus. Brügger erklärt: «Für die Schäden kommt niemand auf, was natürlich ärgerlich ist. Das geht vielen selbstständig Erwerbenden gleich.» Trotz finanzieller Einbussen versuche er, positiv zu bleiben und der ganzen Sache auch etwas Gutes abzugewinnen: «Die aktuelle Situation zwingt mich dazu, kreativ zu sein, mir neue Gedanken zu machen und bringt mich zurzeit auch näher zu anderen Künstlern, die genauso von der Situation betroffen sind.» In der ganzen Corona-Diskussion geht in Brüggers Augen die Sicherheit der Wirtschaft vor: «Das wichtigste für mich ist, gesund zu bleiben und andere zu schützen.»

Alexandra Maurer, Moderatorin

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Moderatorin Alexandra Maurer lebt und wohnt in Zürich und London.

Instagram

Auch wenn sie selbst zwar nicht so der «Ausgangs-Typ» sei, mischt sich Alexandra Maurer gelegentlich ins Nachtleben. «Auf gewisse Veranstaltungen und Events gehe ich auch in Zeiten von Corona noch.» Die Moderatorin, die mit ihrem Mann Greg Sadlier und Tochter Amélie in Zürich und London lebt, hat sich genau informiert, wie das Coronavirus übertragen wird. Da der Hauptübertragungsweg die Tröpfcheninfektion ist, achtet das ehemalige «Joiz»-Aushängeschild darauf, die Hände öfters zu waschen. «Wenn jemand krank wirkt und hustet und niest, versuche ich dieser Person auszuweichen.»

Direkt von Event-Absagen betroffen ist auch Maurer. Ein Paneltalk in Holland und ein Event in Zürich, die sie hätte moderieren sollen, seien abgesagt worden, so Maurer. Dass sie wegen des Coronavirus und der damit verbundenen Massnahmen finanzielle Einbussen erleiden kann, ist ihr bewusst. Sie kennt auch die gängige Praxis: «Wenn live Events, an denen man als  Moderatorin gebucht ist, nicht stattfinden und ganz abgesagt werden, wird man nur einen Teil oder gar nicht bezahlt. Somit gibt es da natürlich wirtschaftliche Einbussen, die man als Selbstständige zu tragen hat.»

Anita Buri, Moderatorin und Ex-Miss

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Ex-Miss-Schweiz Anita Buri hat noch keine grossen Einschränkungen in ihrem Alltag.

Thomas Buchwalder

Noch keine grossen Einschränkungen in ihrem privaten und beruflichen Leben hat Anita Buri. Die gebürtige Thurgauerin lebt und wohnt seit einiger Zeit im aargauischen Baden. «Bis jetzt wurde noch keines meiner Engagements abgesagt», sagt sie. Dennoch hat sie einige Punkte in ihrem Alltag angepasst: «Ich gehe nur an öffentliche Events, wenn ich muss. Freiwillige Events mit vielen Menschen sage ich im Moment ab.»

Wenn sie an Orten unterwegs ist, wo sich viele Menschen tummeln, befolgt sie die Empfehlungen der Behörden: «Ich winke und schüttle keine Hände. Ich verwende meinen Pulliärmel, um öffentliche Knöpfe zu drücken.» Zudem hat sie in ihrer Handtasche immer ein Desinfektionsmittel. «Das war aber schon vor Corona so», erklärt sie. Obschon sich derzeit in der Schweiz keine Besserung in puncto Ausbreitung des Virus zeigt, ist die Ex-Miss positiv eingestellt: «Ich hoffe auf Veränderung dieser Sache in den wärmeren Tagen im Frühling und Sommer.»

 

Sara Leutenegger, Influencerin und Ex-«GNTM»-Kandidatin

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Influencerin Sara Leutenegger ist laut eigenen Angaben kein Party-Girl, wenn aber ein toller Club-Anlass wäre, würde sie trotz Coronavirus hingehen.

ZVG

Unter das Veranstaltungsverbot des Bundes fiel unter anderem auch die Basler Fasnacht oder der Genfer Autosalon. Dass letzterer abgesagt wurde, hatte auch Auswirkungen auf den Job-Alltag von Sara Leutenegger. Die Influencerin war in Gesprächen für ein Engagement an der Automesse. Laut Angaben der Ex-«GNTM»-Kandidatin fielen zwei, drei Events wegen Corona ins Wasser. «Ich wäre unter anderem zur Premiere des neuen James-Bond-Filmes gebucht gewesen, diese Filmvorführung wurde aber ja jetzt verschoben.»

Und eine Veranstaltung in München, zu der sie gereist wäre, ist noch in Diskussion, wie man damit verfahren will. «Einige Projekte sind noch in der Schwebe.» Bis jetzt habe sie wegen des Coronavirus' keine grossen finanziellen Einbussen erlitten, so Sara: «Dass mir Geld entgeht, ist nicht tragisch, aber etwas ärgerlich.» Dennoch fände sie es wichtig und richtig, dass der Bund gehandelt habe. «Ich hoffe, dass man das Coronavirus mit den verfügten Massnahmen und Empfehlungen schnell in den Griff kriegt und nicht noch mehr Veranstaltungen abgesagt werden.»

Wenn sich die Zürcherin in diesen Tagen unter die Leute mischt, ist ihr Desinfektionsmittel immer griffbereit. «Ich verwende Desinfektionsmittel, nachdem ich Türklinken angefasst habe oder sonst im öffentlichen Raum mit Gegenständen in Kontakt gekommen bin», so Sara. Wie bei Anita Buri ist das Desinfektionsmittel aber ohnehin seit Jahren ihr Begleiter. «Es gibt ja nicht nur das Coronavirus, sondern auch noch andere Grippen, vor denen ich mich schützen möchte.»

 

Eli Simic, Ex-Bachelorette, Influencerin und Moderatorin

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Ex-Bachelorette Eli Simic ist ohnehin nicht häufig im Ausgang anzutreffen.

Alexandra Pauli

Für Ex-Bachelorette Eli Simic ist der Ausgang in Zürich zurzeit kein Thema. Die Influencerin und Moderatorin wohnt und lebt mit Töchterchen Mia, 1, im Kanton St. Gallen. Bis jetzt hatte das Coronavirus keine Folgen auf ihre Event-Buchungen. «Ich kenne aber jemanden, bei dem das der Fall war», so Eli. Sie selbst hatte bisher keine finanziellen Einbussen. «Zum guten Glück lässt sich das Coronavirus nicht via Instagram weitergeben», schmunzelt sie und wird sogleich aber wieder ernst: «Andere Personen und Branchen erleiden wirklich starke Einbussen wegen des Coronavirus und da verstehe ich den Frust dieser Menschen.»

Als Mutter einer kleinen Tochter achtet Eli generell auf die Hygiene: «Wenn wir nach Hause kommen, waschen wir uns die Hände. Bevor wir an den Tisch sitzen, waschen wir die Hände. Wenn ich mit Mias Znüni hantiere, achte ich natürlich auch auf saubere Hände.» Andere spezielle Vorkehrungen hat die Moderatorin bislang nicht getroffen. Was die Verhaltensregeln des Bundes anbelangt, ist für sie ohnehin klar: «Ich niese und huste sicher nicht absichtlich andere Leute an und hoffe, dass man das bei mir auch nicht macht.»

Simic ist trotz der angespannten Lage entspannt. «In Panik verfallen bringt doch nichts. Ich halte auch nichts von Hamsterkäufen.» In den Augen der Influencerin sollte man stattdessen einfach nicht in betroffene Gebiete reisen und darauf achten, die Hygiene-Regeln einzuhalten. «Für Leute mit einer chronischen Krankheit oder ältere Menschen, die zur Risikogruppe gehören, ist das Coronavirus natürlich gefährlich. Hierbei sollten wir alle mithelfen, dass wir uns nicht gegenseitig anstecken.»

Adela Smajic, Ex-Bachelorette und Influencerin

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Macht selten Clubbing: Für Reto Hanselmann's «Season of the Witch» machte Adela Smajic aber eine Ausnahme und mischte sich unters Party-Volk.

David Biedert

Ex-Bachelorette und Moderatorin Adela Smajic macht selten Clubbing. «Ich gehe grundsätzlich nicht in solche Party-Lokale, also tangiert mich dieses Verbot überhaupt nicht.» Wegen des Coronavirus hatte sie als Produzentin der «Glam»-Sendung auf Tele Basel aber entschieden, dass ihre Crew vor einer Woche nicht an die Swiss Music Awards geht.

Sonst sei sie in ihrem Job bislang überhaupt nicht vom Coronavirus beeinträchtigt worden, wie sie sagt. Wenn sie in diesen Tagen einkaufen geht oder sonst in der Stadt unterwegs ist, handhabt Adela gewisse Dinge einfach anders wie sonst: «Keine Barzahlung, nur noch mit der Karte. Auch schüttle ich keine Hände mehr und umarme keinen mehr.»

Andrina Santoro, Ex-Bachelorette und Influencerin

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Nimmt die Coronasache ziemlich entspannt: Andrina Santoro.

Instagram/andrinafit

Entspannt in Sachen Coronavirus ist Ex-Bachelorette Andrina Santoro. «Ich bin nicht so der Party-Gänger, daher macht es für mich keinen Unterschied.» Auch sonst ist die Fitness-Influencerin in ihrem Leben und Arbeiten nicht eingeschränkt: «Eigentlich beeinträchtigt das Coronavirus meine Tätigkeit als Influencerin überhaupt nicht. Es ist halt einfach schade, wenn coole Events abgesagt werden», so Andrina.

Wegen des vom Bund verhängten Veranstaltungsverbots ab 1000 Personen hat sich ihr Wochenend-Programm geändert: «Dieses Wochenende wäre ich ans Sunice Festival in St. Moritz gegangen. Leider wurde das Festival abgesagt. Auch an der FIBO in Köln wäre ich dabei gewesen, auch die wurde abgesagt respektive verschoben.»

Von Sarah Huber am 06.03.2020
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