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Danke! Merci! Grazie! Grazia!

Jetzt klatschen wir alle für Ärztinnen und Pfleger

Heute, um 12:30 Uhr, sagen wir gemeinsam «Danke!». Hier sind 9 Gründe, weshalb alle, die aktuell in Gesundheitsberufen arbeiten, unseren Dank verdient haben.

Klatschen, 2020
zVg.

Es sind komische Tage, die da ins Land ziehen. Beinahe im Minutentakt tröpfeln neue Nachrichten über die Verbreitung des Coronavirus rein. Gemeinsam versuchen wir, der Krankheit einen Strich durch die Rechnung zu machen. Die meisten von uns, müssen dafür vor allem auf dem Sofa sitzen (und Däumchen drehen und Homeoffice machen und/oder Kinder unterrichten).  

Wenn wir das gut und richtig machen, dann können wir uns so weit als möglich schützen. Doch viele andere kämpfen quasi an der Front. Sie arbeiten in Gesundheitsberufen, Homeoffice ist für sie alle keine Option. Heute um 12.30 Uhr klatschen wir für sie. Und sagen «Danke». Weshalb das wichtig ist? Hier sind 9 Gründe.  

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1. Sie setzen sich dem Virus aus. Damit wir es nicht müssen. 

2. Sie versuchen alles, um unsere Eltern, Grosseltern, Freunde, Familien und alle, die uns wichtig sind, gesund zu pflegen.  

3. Sie verzichten auf Me-Time, Familien-Zeit, Hobbies, Sport – damit die Krise vorüber geht.  

4. Sie schieben Überstunden, obwohl sie längst müde sind.  

5. Sie bringen sich selbst in Gefahr, damit es irgendwann besser wird.  

6. Sie ertragen das Leid, einen Patienten oder eine Patientin zu verlieren.  

7. Auch sie haben Menschen, um die sie sich Sorgen machen. 

8. Auch sie haben vielleicht Kinder, die nun zuhause sind.  

9. Sie haben auch Angehörige, die um sie bangen, weil sie sich täglich dem Virus aussetzen. 

Und trotzdem bleiben sie dran, arbeiten weiter, damit es wieder gut wird. Deshalb sagen wir  

«Danke! Merci! Grazie! Grazia!» 

Macht alle mit und reisst heute um 12:30 Uhr die Fenster auf und klatscht alle mit! 

Was ihr sonst noch tun könnt? Haltet euch an die Regeln. Social Distancing ist kein Vorschlag. Sondern ein Auftrag an uns alle – und mit das einzige, was wir für alle, bei denen wir uns heute bedanken, tun können.  

Von Schweizer Illustrierte am 20.03.2020
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