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Zürcherin geht leer aus

Kein Emmy für Lisa Brühlmann

Zum 71. Mal wurden in der Nacht auf heute Montag die Emmy Awards in Los Angeles verliehen. Die nominierte Schweizer Regisseurin Lisa Brühlmann wurde nicht ausgezeichnet.

Copyright: Olivia Pulver - Glanzlicht Fotografie
Olivia Pulver

Wenn die Emmys rufen, werfen sich alle in Schale. So wie in der Nacht auf heute Montag, wo in Los Angeles die 71. Verleihung über die Bühne ging. Der Emmy-Award ist einer der vier wichtigsten Awards der amerikanischen Unterhaltungsindustrie.

«Fernsehen war nie grösser, Fernsehen war nie wichtiger und Fernsehen war noch nie so verdammt gut», sagte «Breaking Bad»-Schauspieler Bryan Cranston, 63, zum Auftakt der Gala.

Dieses Jahr war auch eine Schweizerin unter den Nominierten. Für ihre Regiearbeit in der Serie «Killing Eve» war in der Kategorie «Outstanding Directing for a Drama Series» Lisa Brühlmann, 38, nominiert. Dabei handelt es sich um eine der wichtigsten Kategorien.

Jason Bateman läuft Lisa Brühlmann den Rang ab

Brühlmann war für ihr Schaffen in der vierten Folge der zweiten Staffel von «Killing Eve» unter dem Titel «Desperate Times» nominiert. Die Schweizer Filmpreisträgerin arbeitete bei zwei Folgen für die skurrile britische Spionage-Serie als Regisseurin mit. Die auf der Villanelle-Romanreihe von Luke Jennings, 66, basierende TV-Serie dreht sich um eine psychopathische Auftragskillerin und eine britische Geheimagentin, die beauftragt wird, sie zu jagen.

Für einen Emmy hat es am Ende aber für die in Zürich lebende Zweifach-Mama nicht gereicht. Der Preis für die beste Regie in einer Dramaserie ging an Jason Bateman, 50, für «Ozark».

«Game of Thrones» zum vierten Mal als beste Drama-Serie ausgezeichnet

Der absolute Überflieger der Verleihung war die letzte Staffel von «Game of Thrones». Die HBOs Fantasy-Serie wurde als beste Drama-Serie ausgezeichnet. Die Produktion gewann diesen Emmy zum vierten Mal.

«Game of Thrones» stellt bei den US-Fernsehpreisen einen neuen Rekord auf: Die Serie, die vergangenen Mai nach acht Staffeln zu Ende ging, räumte in den Kategorien «beste Drama-Serie» und «bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie» für Peter Dinklage, 50, ab. 

Schon in den Jahren 2015 und 2016 hatte die Serie je zwölf Auszeichnungen bekommen und damit jegliche Rekorde gebrochen.

Das sind alle Gewinner der Emmys 2019

- Bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie: Tony Shalhoub, 65 (The Marvelous Mrs. Maisel)

- Beste Nebendarstellerin in einer Comedy-Serie: Alex Borstein, 48 (The Marvelous Mrs. Maisel)

- Bester Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie: Bill Hader, 41 (Barry)

- Beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie: Phoebe Waller-Bridge, 34 (Fleabag)

- Beste Comedy-Serie: Fleabag

- Beste Hauptdarstellerin in einer Mini-Serie oder einem Film: Michelle Williams, 39 (Fosse/Verdon)

- Bester Hauptdarsteller in einer Mini-Serie oder einem Film: Jharrel Jerome, 21 (When They See Us)

- Bester Nebendarsteller in einer Mini-Serie oder einem Film: Ben Whishaw, 38 (A Very English Scandal)

- Beste Nebendarstellerin in einer Mini-Serie oder einem Film: Patricia Arquette, 51 (The Act)

- Bester Fernsehfilm: Bandersnatch

- Beste Mini-Serie: Chernobyl

- Bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie: Peter Dinklage, 50 (Game of Thrones)

- Beste Nebendarstellerin in einer Drama-Serie: Julia Garner, 25 (Ozark)

- Bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie: Billy Porter, 50 (Pose)

- Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie: Jodie Comer, 26 (Killing Eve)

- Beste Drama-Serie: Game of Thrones

Von Maja Zivadinovic am 23. September 2019