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  4. Luca Hänni landet am Eurovision Song Contest in Tel Aviv

Mission ESC kann losgehen

Luca Hänni ist in Tel Aviv angekommen

Am Sonntag ist Luca Hänni in Israel gelandet. Der Startschuss für sein grösstes musikalisches Abenteuer: die Eurovision 2019.

Luca Haenni

Die Vorfreude auf den Event steht Luca Hänni auf der Stirn geschrieben.

Joëlle Weil

Gut gelaunt wie eh und je wartet Luca Hänni, 24, auf sein Gepäck. Am Sonntag um 14:35 Uhr ist sein Flieger in Tel Aviv gelandet. Mit ihm warten in der extra für die Eurovision fertiggestellte Eingangshalle die Crew aus Schweden, Österreich und Azerbaijan. Die Stimmung unter den Song-Contest-Teilnehmern ist ausgelassen, alle sind die Ruhe selbst und freuen sich, dass es endlich losgeht. 

«Jetzt bin ich noch ganz ruhig und entspannt», sagt Luca. «Die Aufregung kommt dann morgen, wenn ich die Bühne zum ersten Mal sehe.» Zeit zum Verschnaufen oder den berühmten Strand von Tel Aviv zu geniessen, gibt es für Luca kaum. In elf Tagen findet das für die Schweiz relevante Halbfinale statt, an dem entschieden wird, ob Luca es in die Final-Show am 18. Mai schafft, oder nicht. Deshalb beginnen die Proben bereits am Montag. «Vor den ersten Proben habe ich schon Respekt», gesteht Luca. 

Luca Haenni Tel Aviv

Das Siegerlächeln trägt er schon: Luca Hänni verlässt gutgelaunt den Flughafen von Tel Aviv.

Joëlle Weil

«Das grösste Abenteuer»

Was den Song angeht, ist Luca zuversichtlich. Sehr gut war bis anhin das Feedback zu «She got me». Über drei Millionen Klicks hat das dazugehörige Musikvideo bereits auf Youtube. «Es kommt jetzt auf die Performance an», weiss Luca. «Damit steht und fällt alles.»

Man könnte meinen, dass sich man als «Deutschland sucht den Superstar»-Sieger schon einiges gewohnt ist. Aber der Eurovision-Song-Contest ist ein anderes Kaliber: «Ich glaube, das ist das Aufregendste, das ich in meinem Leben je gemacht habe», sagt er. «Das grösste Abenteuer, das man sich als Musiker vorstellen kann.»

Luca Haenni Tel AViv

Danke für die Blumen und auf gehts ins Hotel. Viel Zeit zum Ausruhen wird Luca in Tel Aviv nicht bleiben.

Joëlle Weil

Ohne seine Michèle

Die nächsten Tage werden für Luca lang und intensiv sein, die Nächte hingegen kurz. Und es sind die kurzen Nächte, die er zunächst alleine verbringen muss, denn seine Freundin Michèle konnte nicht mit ihm mitfliegen: «Michéle konnte natürlich nicht so lange frei nehmen. Aber ich freue mich sehr, wenn sie in zehn Tage nachkommt

Nicht nur auf seine Freundin freut sich Luca. Auch seine Mutter wird dann nach Tel Aviv reisen und ihren Sohn beim Halbfinale unterstützen. «Natürlich wäre es schön gewesen, wenn beide von Anfang an hätten dabei sein können.» Aber er werde sich auch ohne die beiden arrangieren und sich aufs Training konzentrieren. 

 

Von Joëlle Weil am 5. Mai 2019