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Hazel Brugger gewinnt Deutschen Comedypreis

«Mein Baby ist fast so gross wie dieser Preis jetzt»

Grosse Ehre für Hazel Brugger: Die Schweizerin gewinnt den Deutschen Comedypreis als beste Komikerin. Bei ihrer Dankesrede kam sie auch auf ihre Schwangerschaft und den Vater des Babys zu sprechen.

Hazel Brugger

Hazel Brugger – hier im Jahr 2018 – wurde beim Deutschen Comedypreis als beste Komikerin ausgezeichnet.

Imago

Was für eine Woche für Hazel Brugger: Am Donnerstag sorgte die Comedienne mit drei Worten auf Twitter für Furore: «Ich bin schwanger.» Eine Nachricht, die viele überraschte, teilweise sogar für Unglauben sorgte. Bis das Management die Schwangerschaft bestätigte.

Am Freitagabend nun hatte die 26-Jährige ihren ersten öffentlichen Auftritt nach den News – und sorgte gleich für die nächste Überraschung. Beziehungsweise ihre Fans: Denn diese wählten die Zürcherin im Rahmen des Deutschen Comedypreises zur «Besten Komikerin». Damit liess die «heute-show»-Reporterin Comedy-Grössen wie Carolin Kebekus, 40, und Martina Hill, 46, hinter sich.

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«Der Vater ist ein Deutscher»

Hazel Brugger konnte ihr Glück dann auch selber kaum fassen. «Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass ich das kriege. Sonst hätte ich mir auch was Anständiges angezogen», meinte sie auf der Bühne. Die Komikerin trug genau jenes Outfit, in dem sie auch ihre Schwangerschaft auf Instagram verkündete – Latzhose und schwarzes Shirt. Auch liess sie es sich nicht nehmen, gleich nochmals auf die Baby-News einzugehen.

«Mein Baby ist fast so gross wie dieser Preis jetzt. Es bedeutet mir auch beinahe so viel», scherzte sie – woraufhin sich ihr Baby bemerkbar machte. «Jetzt hat es mich grad getreten», so Hazel Brugger, während sie sich über den Bauch strich. «Ich glaube, es hat keinen Humor. Der Vater ist ein Deutscher», meinte sie und verriet dabei ganz nebenbei erstmals etwas über den werdenden Papa.

Sichtlich gerührt bedankte sich Hazel Brugger im Anschluss bei zahlreichen Personen. Auf Schweizerdeutsch richtete sie sich auch an ihre Eltern: «Danke vielmals, Mami und Papi. Es tut mir leid, dass ich manchmal nicht das gemacht habe, was ihr wolltet. Aber wenn ich Tierärztin geworden wäre, dann wäre ich jetzt nicht im deutschen Fernsehen und würde euch Danke sagen.»

Von Thomas Bürgisser am 03.10.2020
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