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Coach bei Nadal

Roger Federer spricht über Pläne nach dem Rücktritt

Für das nächste Jahr hat sich Roger Federer viel vorgenommen. Er hat bereits die Zusage für diverse grosse Turniere gegeben. Nun verrät er in einem Interview, wie es nach seinem Rücktritt weitergehen könnte.

Roger Federer

Roger Federer gibt Einblick in seine Pläne nach der Tennis-Karriere.

Getty Images

Die Australian Open in Melbourne, die French Open in Paris, die US Open in New York, Wimbledon und die Olympischen Spiele in Tokio – an all diesen Turnieren will Roger Federer, 38, im Jahr 2020 teilnehmen. «Vollgas statt Rücktritt» scheint sein aktuelles Motto zu sein.

In einem Interview mit dem Wochenmagazin «Sportweek» äussert sich der Tennis-Star dann auch wie folgt zum Zeitpunkt seines Rücktritts: «Ich werde das seit geraumer Zeit gefragt, aber es tut mir leid, ich muss euch Journalisten immer wieder enttäuschen. Ich habe mich noch nicht entschieden, wann ich aufhöre.»

Was er nach dem Karriere-Ende gerne tun möchte, darüber hat sich der Baselbieter allerdings bereits Gedanken gemacht: «Es würde mir gefallen, junge Spieler zu unterrichten», sagt Federer.

Angestellter von Rafael Nadal

Dafür hat er bereits einen künftigen Arbeitgeber im Auge: «Und es würde mir gefallen, dies in der Akademie von Rafael Nadal zu tun», präzisiert er seine Antwort. Dass er ein Fan der Akademie seines Konkurrenten ist, war schon länger bekannt. In einem Interview sagte Roger einst: «Wenn meine Kinder eines Tages Tennis spielen möchten, werde ich sie mit Sicherheit da hinschicken.»

Die «Rafa Nadal Academy» ist bereits hellhörig geworden und bekundet Interesse am möglichen künftigen Mitarbeiter. Mit einem Tweet wendet sie sich an den Schweizer Tennis-Champ und schreibt: «Hi Roger, könntest du uns bitte deinen Lebenslauf senden? Hast du Spanischkenntnisse? Vielen Dank im Voraus.»

Bevor er seine Spanischkenntnisse auf Vordermann bringen kann, steht für Roger nun aber das Heimturnier an. Ab nächster Woche steht er an den Swiss Indoors auf dem Court.

Von Fabienne Eichelberger am 19.10.2019