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Silvester mit Baby Lio im Spital

Sara Leutenegger: «Wir hatten alle Corona»

Die Influencerin erlebte mit ihrem zweimonatigen Sohn dramatische Stunden. Und hat nun eine Botschaft an alle Eltern.

Sara und Lorenzo Leutenegger

Auch Saras kleiner Sohn infizierte sich mit dem Corona-Virus.

ZVG

Es hat die ganze Familie erwischt! Sara Leutenegger, ihr Mann Lorenzo, Schwiegervater Filippo Leutenegger – und sogar ihr zwei Monate altes Baby Lio! «Leider hatten wir alle Corona», bestätigt das Model auf Nachfrage der «Schweizer Illustrierten».

«Es hat uns aufgezeigt, dass man alle Vorsichtsmassnahmen einhalten muss. Wahnsinn, wie schnell sich der Virus verbreitet und man sich anstecken kann!» Die kleine Familie hatte Glück im Unglück: «Lio ging es zwei Tage lang nicht gut, aber jetzt wirkt er schon wieder recht fit und mittlerweile geht es uns allen wieder gut.»

«Hat mir das Herz zerrissen»

In einer Instagram-Story führt Sara kurz darauf aus: «Wir sind in der Silvesternacht notfallmässig in den Spital gefahren, weil Lio plötzlich sehr hohes Fieber hatte.» Die Vorsichtsmassnahmen des Paares hatten nicht gereicht. «Wir wollten ihn nicht anstecken, trugen zuhause Maske und desinfizierten unsere Hände und es ist trotzdem passiert.» Sara musste mit Lio drei Nächte im Spital bleiben. «Es hat mir das Herz zerrissen, ihn so leiden zu sehen.» Aber nun konzentriere sie sich auf das Positive: «Wir sind so froh, dass es ihm und uns wieder gut geht!

«Hoffentlich kann Lio seinen Nonno bald wiedersehen»

Sara Leutenegger
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Saras Schwiegervater, der Zürcher Regierungsrat Filippo Leutenegger ist ebenfalls wegen Corona in Quarantäne und bleibt bis zum 14. Januar zuhause. Die ersten beiden Tests seien negativ ausgefallen, erst der dritte habe den Verdacht bestätigt, schreibt der «Tages-Anzeiger». «Wir hoffen, dass Filippo bald wieder ganz gesund ist und Lio seinen Nonno wiedersehen kann», sagt Sara Leutenegger.

Lange gezögert

Sie habe lange überlegt, ob sie die Corona-Erkrankung ihrer Familie öffentlich machen wolle oder nicht, sagt Sara, «da es immer wieder Leute gibt, die einen verurteilen oder einen negativen Kommentar hinterlassen.»

Doch sie wolle allen Eltern ans Herz legen, gut aufzupassen, selbst wenn es heisse, Kinder seien weniger gefährdet. «Passt auf und haltet den Abstand auch zu euren Familienmitgliedern ein», mahnt Sara, und tönt an, dies bisher nicht immer getan zu haben. «Wenn man selber betroffen ist, lernt man draus.» Und schliesst: «Das Jahr kann nur noch besser werden!»

Von sly am 05.01.2021
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