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UBS-CEO Sergio Ermotti

«Ich war kein besonders guter Schüler»

Als Junge war er hyperaktiv und träumte davon, Profi-Fussballer zu werden. Stattdessen wird Sergio Ermotti Chef einer der grössten Banken der Welt. Nie im Leben hätte er gedacht, dass er es bis an die Spitze der UBS bringen würde. Der Tessiner: «Wer mit 15 davon träumt, CEO einer Bank zu werden, ist nicht ganz normal, oder?»

2020 Sergio Ermotti, CEO UBS mit Ehefrau

Sergio Ermotti mit seiner Frau Tina. Das Paar lernte sich vor über 30 Jahren auf der Piazza in Lugano kennen. Sergio: «Ich habe nur geguckt.» Tina: «Er war scheu damals.»

Kurt Reichenbach

Sergio, wir wollen in diesem Gespräch nicht über Aktienkurse und Bankenregulierung sprechen, sondern über dich.
Ja, das ist gut, ich freue mich! Ab und zu ist es schön, mit den Medien auch mal über was anderes zu reden (lacht).

Lass uns mit deinen Jugendjahren beginnen. Vom Banklehrling bei der Cornèr Bank in Lugano hast du es bis an die Spitze einer der grössten Banken der Welt geschafft. Eigentlich war die Banklehre für dich aber zunächst nur Mittel zum Zweck?
Richtig, ich wollte die Ausbildung zum Sportlehrer in Magglingen machen. Dafür brauchte ich einen Abschluss. Die Banklehre war nur als Zwischenstation gedacht. Nach einigen Wochen habe ich aber gemerkt, dass es eigentlich ganz interessant ist bei einer Bank.

Warst du gut in der Schule?
Nein, ich war kein besonders guter Schüler. Ich war sehr unruhig, hyperaktiv. Mein Ziel war immer, mit einer 4 irgendwie durchzukommen. Bis 15 hatte ich nur Fussball und Sport im Kopf.

Warst du beliebt?
Beliebt, ich weiss nicht. Ich war eher ein Unruhestifter. Auch auf dem Fussballplatz. Nicht aggressiv – aber, sagen wir vielleicht, übermotiviert.

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Vielleicht ist es ja dieses Drängende, diese Energie, die deinen Erfolg bedingt hat.
Ja, vielleicht. Ich habe gelernt, diese Energie zu kanalisieren und gezielt einzusetzen.

Du warst Balljunge beim FC Lugano und hast hinter dem Tor gewartet, um die Bälle von Torschützenkönig Otto Luttrop, auch Atom-Otto genannt, einzusammeln. Du hast davon geträumt, in diesem altehrwürdigen Stadion Cornaredo eines Tages selbst die Penaltys zu schiessen.
Ich wollte damals unbedingt Fussball-Profi werden.

Hattest du denn das Talent dafür?
Ich war schon gut. Aber jeder Junge, der Fussball liebt, träumt von einer Profi-Karriere. Wer mit 15 davon träumt, CEO einer Bank zu werden, ist nicht ganz normal, oder? (Lacht.) Ich musste aber erkennen, dass die Chancen, dass ich vom Fussball leben kann, sehr gering sind. Deshalb wurde, Devisen- und Börsenhändler zu werden, mein Plan B. Dafür war eine 4 als Notenziel aber nicht mehr ausreichend. Ich musste also meine Performance verbessern. Und das habe ich dann auch getan. Ich bin gewachsen.

Hast du nie bereut, nicht studiert zu haben?
Nein, in jungen Jahren war das nie ein Thema. Damals wäre ich kein guter Student gewesen. Aber es war klar, dass ich mich weiterbilden musste.

Worauf achtest du denn, wenn du wichtige Personalentscheide fällst? Auf den akademischen Grad dann wohl eher nicht?
Nein, nie! Erfahrung und Persönlichkeit sind entscheidend. Natürlich sollte ein entsprechendes Know-how vorhanden sein. Aber wenn ich spüre, da ist ein Wille, etwas zu bewegen, ist mir das viel wichtiger als ein Diplom.

«Das Adrenalin wird mir fehlen. Ich brauche diesen Shutdown nun. Brutal und konsequent»

Sergio Ermotti
Sergio Ermotti, CEO UBS

Sergio Ermotti im altehrwürdigen Fussballstadion Cornaredo in seiner Heimatstadt Lugano. Als Balljunge träumte er davon, hier einmal selbst die Penaltys zu schiessen.

Kurt Reichenbach
2020 Sergio Ermotti, CEO UBS
Kurt Reichenbach

Sergio Ermotti

Geboren am 11. Mai 1960 in Lugano als Sohn italienischer Einwanderer. Sein Vater, ein einfacher Bankangestellter, hat nicht mehr erlebt, dass sein Sohn 2011 Chef einer der grössten Banken der Welt wurde. Ende Oktober tritt Ermotti als CEO der UBS ab. Der nächste Top-Job wartet bereits: Im April 2021 wird Ermotti Verwaltungsratspräsident des global tätigen Rückversicherers Swiss Re. Ermotti lebt mit seiner Frau Tina in Lugano. Das Paar hat zwei erwachsene Söhne.

Ich habe mich vor unserem Gespräch ein bisschen umgehört. Bei Freunden, Kollegen von dir. Du bist hart, aber fair, war zu hören. Kein Showman. Perfekt organisiert und sehr diszipliniert. Worin bist du nicht gut?
Dass ich zu kritisch mit mir selbst bin, ist vielleicht ein Problem. Das zeigt sich auch in den Erwartungen, die ich an andere habe. Wobei: Ich bin sicher kritischer mit mir selbst als mit anderen.

Darf man als Konzernchef überhaupt Schwäche zugeben?
Schwierig, das so generell zu sagen. Aber man kann als CEO zugeben, dass man einen Fehler gemacht hat. Man muss dann aber auch zeigen, dass man bereit ist, die Konsequenzen zu tragen. Fehler zugeben können ist doch ein Zeichen von Grösse! Ich habe kein Problem damit, meine Fehler einzugestehen. Aber um auf deine Frage zurückzukommen: Ich habe vielleicht etwas oft meinen analytischen Kopf entscheiden lassen und hätte öfter auf meinen Bauch hören sollen. Hier habe ich dazugelernt.

Es klingt etwas abgedroschen – aber an der Spitze ist es oft auch einsam.
Wenn es an der Spitze gut geht, hast du so viele Freunde! Alle sind nett und unterstützend um dich herum. Wenn die Sache etwas schwieriger wird, bist du auf einmal ziemlich alleine. Aber das ist nie ein grosses Problem für mich gewesen.

Was war denn so ein Einsamkeitsmoment in deinen neun Jahren UBS?
Die Anfangszeit war sehr schwierig. Diese negative Energie innerhalb und ausserhalb der Bank. Mein ganzes Leben wurde damals durchleuchtet. Aber das ist zum Glück heute anders, und das macht mich sehr zufrieden.

Mit wem besprichst du dich in solchen Zeiten, mit deiner Frau Tina?
Nein. Meine Frau und auch die Kinder habe ich immer aus allem rausgehalten.

Warum?
Das ist meine Art, die Familie zu schützen. Warum sollte ich am Wochenende über all diese Probleme sprechen?

Weil du das Bedürfnis hast?
Das habe ich nicht. Ich brauche am Wochenende meinen Schlaf (lacht). Aber vielleicht sieht meine Frau das anders, vielleicht bringe ich die Probleme auf eine andere Weise nach Hause.

Tina, tut er das?
Tina: Sergio ist dann sehr still und in sich gekehrt. Es kann manchmal Tage dauern, bis er Probleme und Themen, die ihn umtreiben, aus dem Kopf bekommt und wirklich abschalten kann. Ich muss ihn dann lassen. Mein Mann spricht zu Hause grundsätzlich nicht so viel. Ich glaube, wenn man die ganze Zeit immer senden muss, dann mag man irgendwann einfach nicht mehr. Aber alles in allem ist er ein guter Ehemann (lacht).

Was schätzt du besonders an ihm?
Sergio ist ehrlich und direkt. Du weisst bei ihm immer, woran du bist. Er ist echt.

Inwiefern hat ihn der berufliche Erfolg verändert?
Wenn du eine öffentliche Person wirst, dann veränderst du dich, auch wenn du das selbst nicht merkst. Wenn die Menschen dir immer zuhören, als wärst du die Nummer eins, dann fühlst du dich vielleicht manchmal selbst so. Und dann muss man zu Hause da ab und zu etwas gegensteuern. (Tina zwinkert ihrem Mann zu.)

Sergio: Ich habe mich selbst nie zu ernst genommen aufgrund meiner beruflichen Stellung. Ich weiss: Macht und Einfluss kommen und gehen. Deshalb ist es auch okay für mich, dass ab November eine neue Zeit beginnt. Denn ich habe die Gewissheit: Meine Familie, meine alten Freunde in Lugano, das alles bleibt. Weil es schon vorher da war! Diese andere Welt hier im Tessin war immer meine wichtigste Basis. Hier fühle ich mich zu Hause. Ich geniesse es, bei meinem FC Collina d’Oro ein Spiel zu besuchen wie jedermann.

Sergio Ermotti, CEO UBS

Blick über die Heimatstadt, im Hintergrund der Monte San Salvatore. «Meine Familie, meine alten Freunde in Lugano – diese andere Welt hier im Tessin war stets meine wichtigste Basis.»

Kurt Reichenbach

Fällt es dir wirklich so leicht, am 1. November loszulassen? Da ist viel Macht im Spiel.
Die Macht ist nicht das Problem. Das Adrenalin wird mir fehlen. Du hast jeden Tag ein Problem zu lösen, deine Meinung ist gefragt, man muss Entscheidungen treffen. Du bist im Zentrum eines grossen Systems. Das kreiert eine positive Energie. Deshalb werden wir am 1. November verschwinden. So weit weg wie trotz Corona möglich. Weg von allen Gewohnheiten, am besten in eine andere Zeitzone. Keine Anrufe, keine E-Mails. Ich brauche diesen Shutdown. Brutal und konsequent.

Okay, und was steht noch auf deiner To-do-Liste?
Ich habe eine grosse Aufgabe, die kommt. Die Einarbeitung bei der Swiss Re wird natürlich Zeit erfordern. Aber ansonsten werde ich mit Tina hoffentlich mehr reisen, viel Ski fahren – bis April wirklich sonst nichts machen.

Freust du dich darauf, Tina?
Ja, schon. Frag mich noch mal in sechs Monaten.

Sergio (lacht): Sie ist skeptisch, ob ich meine Ankündigung wirklich einhalte.

Kompetenz, Fleiss, Talent allein reichen nicht. Ein erfolgreicher Firmenchef braucht auch -sogenannte Soft Skills. In grossen Strukturen herrschen Neid, Machtkampf, ein enormer Druck. Da brauchts psychologisches Geschick.
Das ist so. Was ich nie akzeptieren konnte und kann, ist mangelnde Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber oder mir als Führungsperson. Ich habe gelernt, in solchen Situationen einen gewissen Machiavellismus anzuwenden.

Inwiefern?
Indem ich zum Beispiel auf die Illoyalität nicht sofort reagiert habe, weil ich denjenigen vielleicht noch brauchte. Aber ich habe die Person wissen lassen: I got you! Und irgendwann kam dann der Tag … In diesem Sinne bin ich wie ein Elefant: Ich verzeihe, aber ich vergesse nie!

Unzählige Verfahren, astronomische Strafzahlungen – der Ruf der Banken hat massiv gelitten. Was läuft falsch in dieser Industrie?
Banken spiegeln wider, was in der Gesellschaft passiert. Aber die Missstände liegen in der Vergangenheit. Das ist vorbei. Bei der UBS herrscht heute eine gute Kultur mit Fokus auf nachhaltige Resultate.

Der Beschattungsskandal um Iqbal Khan ist doch noch recht frisch …
Ja, gut, das war aber nicht ein Skandal der UBS.

Aber einer, der seinen Schatten auf die gesamte Branche warf.
Das stimmt. Und das ist sehr unbefriedigend. Ich kann nur eines sagen: So etwas gibt und gab es bei der UBS nicht.

Du bist hier in Lugano geboren und aufgewachsen. Dein Vater war einfacher Bankangestellter. Er hat nicht mehr miterlebt, dass sein Sohn Chef einer der grössten Banken der Welt wurde. Schmerzt das?
Ja, sehr. Hätte er 18 Monate länger gelebt, hätte er das noch mitbekommen.

 

Auch Sergio Ermottis Frau Tina ist in Lugano aufgewachsen. Das Paar hat sich hier vor über 30 Jahren auf der Piazza kennengelernt. Zu der Zeit arbeitete Sergio bei der berühmten Investmentbank Merrill Lynch in London. 1992 haben die beiden geheiratet. Natürlich in Lugano. Sergio: «Am 4. Juli. Und es hat geregnet, du kannst dir das nicht vorstellen! Durchgehend, richtig schlimm. Auf Italienisch sagt man dazu Sposa bagnata. Sposa fortunata – Regenhochzeit, das bringt Glück.» Das Paar hat zwei erwachsene Söhne, Matteo ist DJ und Musikproduzent. Tina: «Eher der Künstler.» Der jüngere, Edoardo, arbeitet für eine Private-Equity-Firma und plant gerade seinen Umzug nach Miami.

 

Erinnerst du dich an eure erste Begegnung, Tina? Hat Sergio dich angesprochen?
Tina (lacht): Nein, ich bin auf ihn zugegangen!

Sergio: Ich habe nur geguckt. Aber du musst das richtig erzählen, Tina. Du hast mich nicht direkt angesprochen. Du hast einen Kollegen begrüsst, der bei mir stand. Das war ein geschickter Vorwand, um mit mir in Kontakt zu kommen (beide lachen).

Tina: Sergio war scheu damals. Richtig schüchtern.

Sergio: Ich bin nicht schüchtern.

«Ich versuchte stets, meine Söhne so wenig wie möglich mit meinem Erfolg zu konfrontieren»

Sergio Ermotti
2020 Sergio Ermotti, CEO UBS

Espresso im Hotel Villa Sassa in Lugano. «Geld macht Menschen sicher nicht besser. Wenn jemand kein guter Mensch ist, hilft auch Geld nicht.»

Kurt Reichenbach
Susanne Walder, Sergio Ermotti, CEO UBS
Kurt Reichenbach

Susanne Walder

Sergio Ermotti im Gespräch mit Susanne Walder. Walder ist erfahrene People-Journalistin, unter anderem war sie langjährige Unterhaltungschefin der Schweizer Illustrierten. In dieser Gesprächsserie für die SI interviewt sie Persönlichkeiten, mit denen sie auch privat bekannt ist. Im Mittelpunkt steht der Mensch. Wie wird man, wer man ist? Ein Blick hinter die Kulissen von erfolgreichen Karrieren.

Du wirst oft mit Hollywood-Beau George Clooney verglichen, Sergio. Und laut der Umfrage eines Fremdgehportals träumt jede vierte Schweizer Frau von einem Techtelmechtel mit dir. Spürst du das?
Die Umfrage ist ein paar Jahre her. Das ist nicht mehr aktuell (lacht). Aber nein, ich merke nichts davon.

Tina: Aber ich! Wenn wir auf einem Event sind – die Frauen gucken …

Und wie ist das für dich?
Tina: Es war für mich nicht immer einfach, damit klarzukommen. Ich habe das Temperament einer Süditalienerin.

Sergio: Besonders als Manager muss man sehr aufpassen, wie man sich im Alltag verhält. Vielleicht hält man mich manchmal für arrogant, dabei bin ich einfach nur vorsichtig.

Und wie ist Sergio als Vater, Tina?
Früher war ich als Mamma die Hauptbezugsperson. Aber das hat sich verschoben. Inzwischen hat Sergio ganz klar diesen Platz eingenommen. Unsere Söhne sind sehr stolz auf die Karriere ihres Vaters, und sein Urteil ist enorm wichtig für sie.

Ein so erfolgreicher Vater kann für Kinder auch eine Bürde sein.
Sergio: Da hast du recht. Deshalb bin ich ehrlich gesagt froh, dass keiner der beiden sich entschieden hat, Banker zu werden. Ich versuchte stets, meine Söhne so wenig wie möglich mit meinem Erfolg zu konfrontieren. Das ist auch ein Grund, warum ich zu Hause so gut wie nie über Berufliches spreche. Denn ich befürchte, dass das eine subtile Form der Manipulation wäre und Druck auf sie ausübt.

Lass uns über Geld reden.
Sergio: Tina kann darüber reden.

Wieso, ist sie zu Hause für die Finanzen zuständig?
Sergio: Sie gibt das Geld gerne aus (lacht).

Und du?
Spass beiseite. Ich weiss um den Wert des Geldes. Ich habe als Lehrling mit 350 Franken Lohn angefangen. Wir waren eine fünfköpfige Familie – da wurde gut überlegt, ob eine Ausgabe sein musste. Ich erinnere mich, dass ich mir ein Shirt vom FC Lugano wünschte. Das war damals schwer zu finden und entsprechend teuer. Das lag einfach nicht drin.

Heute kannst du dir alles leisten.
Das heisst aber nicht, dass ich mein Geld gedankenlos verschwende. Wer mich nicht gut kennt, könnte den Eindruck bekommen, ich sei sehr sparsam. Ich bekomme manchmal blöde Sprüche zu hören. Dabei bin ich ein grosszügiger Mensch. Aber ich kann es nicht leiden, wenn Leute mit Geld um sich schmeissen. Das ist gegen meine Prinzipien.

Du hast in deinen neun Jahren bei der UBS über 100 Millionen Franken verdient und gehörst damit zu den 300 reichsten Schweizern. Die hohen Gehälter der Banker sind ein ewiges Diskussionsthema. Du sagst, die sind alle nur neidisch. Kannst du die Neider nicht verstehen?
Ja, sicher, Neid ist menschlich. Fokussiert wird dabei aber nur auf die Banken, in anderen Bereichen der Wirtschaft und im Sport sind die hohen Vergütungen kein Thema. Was ich entscheidend finde: Die, die Gehälter bezahlen, also die Aktionäre, erhalten heute eine viel bessere Transparenz über die Vergütungspraxis und können jedes Jahr darüber abstimmen.

Geld macht nicht glücklich. Studien zeigen, dass ein Lottomillionär spätestens nach einem Jahr wieder in derselben psychischen Grundverfassung ist wie vor seinem Gewinn. Was glaubst du: Macht Geld Menschen besser oder schlechter?
Geld macht Menschen sicher nicht besser. Wenn jemand kein guter Mensch ist, hilft auch Geld nicht.

Von Susanne Walder am 16.10.2020
Mehr für dich