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  4. So läuft Weihnachten im Hause Beatrice Egli ab

Am Esstisch eingeschlafen

So hart muss Eglis Mutter in der Metzgerei schuften

Schlagersängerin Beatrice Egli erzählt, wie man sich Weihnachten im Kreise ihrer Lieben vorstellen muss: Viele seien wegen der harten Arbeit in der Metzgerei total müde.

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Beatrice Egli: Ihre Familie hat vor den Feiertagen extrem viel zu tun in der Metzgerei.

Dukas

Wer Le Li La («Leben, lieben, lachen») als Lebensmotto hat, bei dem stellt man sich auch das Weihnachtsfest wie eine grosse Chilbi rund um den Tannenbaum vor. Doch bei Schlagerliebling Beatrice Egli, 31, offensichtlich weit gefehlt!

In einem Interview mit dem Sender SWR erzählt die Schwyzer Metzgerstochter, wie die Bescherung bei ihr Zuhause wirklich abläuft. Es sei immer viel los, sagt Egli zwar. Aber nicht so, wie man sich als Publikum das vorstelle. Mit viel los meint die Sängerin «viel Arbeit». «Meine Eltern haben ja eine Metzgerei, ein Catering-Firma, und meine Brüder sind da voll involviert.» Da komme es vor, dass die Familie so viel Arbeit habe, dass sie die Nächte vorher durchmachen und «ganz, ganz viel arbeiten» müssten.

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Beatrice und Ida Egli: An Weihnachten spürt die Mutter der Sängerin die Müdigkeit – wegen viel Arbeit in der Metzgerei.

RDB/SI/Adrian Bretscher
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Die Eglis sind zu müde zum streiten

Und das bleibt nicht ohne Folgen fürs Fest. Besonders Beatrices Mutter Ida, 55, setzt diese Zeit jeweils sehr zu. «Es kam auch schon vor, dass Mama mal eingeschlafen ist am Tisch», so Egli nachdenklich dazu. Unter diesen Umständen sei auch ein Besuch der Mitternachtsmesse utopisch.

Im Hause Egli sei es an Weihnachten sehr still. «Es wird auch nie gestritten, weil alle zu müde sind, um zu streiten. Man sagt doch immer, an Weihnachten, da gibt es auch viele Streite – also, wenn der Truthahn schwarz ist –  es kriegt keiner mit, weil alle so müde sind.»

Apropos Truthahn: Diesen erwähnte Egli wohl nur im übertragenen Sinne. Denn ein fixes Weihnachtsmenü gibt es in ihrer Familie eigentlich gar nicht. «Wir essen die Reste, die in der Metzg übrigblieben», sagt sie gegenüber «Blick». Aber eins sei sicher: «Hungrig geht dabei keiner zu Bett.»

Guetzli, Kerzen, Weihnachtspullis

Feierlich oder ausgelassen und klingt anders. Dennoch lässt sich Egli, ganz Frohnatur, von diesen Begleitumständen die Laune nicht verhageln. Denn das Schöne an den Festtagen sei die Zeit. «Weihnachtszeit bedeutet für mich immer, Zeit zu haben füreinander, miteinander. Und das ist das Schönste, was es dann gibt.»

Und die «Herz»-Interpretin schafft es auch, sich selbst in die richtige Stimmung zu bringen. Auf Instagram sehen wir sie derzeit fleissig beim Guetzli backen, Kerzen anzünden und Ugly-Christmas-Sweater tragen.

Von Tom Wyss am 12.12.2019
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