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Freschta über ihren verpassten «TVOG»-Sieg

«Vielleicht waren die Zuschauer zu faul zum Anrufen»

Im Finale der Castingshow «The Voice of Germany» verpasste die Schweizerin Freschta Akbarzada den Sieg deutlich. Gegenüber schweizer-illustrierte.ch erklärt sie, warum sie trotz Niederlage gut gestimmt ist – und was ihre nächsten Schritte sind.

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Schweizer Gesangstalent: Freschta Akbarzada schaffte es bei der Castingshow «The Voice of Germany» bis ins Finale.

Dedi Photography

Sie hatte es auf der «The Voice of Germany»-Leiter so weit nach oben geschafft, im Finale vom Sonntagabend musste sich Freschta Akbarzada, 23, aber geschlagen geben: Die Schweizerin wurde lediglich Fünfte. Wieder etwas zu Ruhe gekommen, findet Freschta nun Zeit, die Fragen von schweizer-illustrierte.ch zu beantworten.

«Mir geht es sehr gut. Ich bin gar nicht erschöpft», sagt Freschta. Sie habe nach der Finalsendung mit Freunden und Familie gefeiert und sei noch mit den anderen «TVOG»-Talenten auf der Aftershow-Party abgehangen, so die Fünftplatzierte der Castingshow.

Freschta ist mit allen drei Performances sehr zufrieden

Freschta musste in der alles entscheidenden Sendung wie die anderen vier Finalisten drei Songs zum Besten geben: Ein Solo, eine eigene Single mit dem jeweiligen Coach (Freschta: Sido, 38) sowie ein Lied mit einem internationalen Stargast (Dua Lipa, 24).

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Knapp zwei Tage nachdem sie am Sieg vorbeigeschrammt ist, scheint die talentierte Aargauerin total über die Niederlage hinweg zu sein: «Ich bin gar nicht enttäuscht. Ich bin mit allen drei Performances sehr happy und deshalb ist für mich alles gut», so Freschta selbstbewusst. Ihrer Meinung nach gibt es nichts, was sie hätte besser machen können: «Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden.»

Danach gefragt, was in ihr vorging, als in der Castingshow das Resultat verkündet wurde, sagt die junge Nachwuchssängerin: «Gar nicht so viel. Ich habe mich einfach gefreut, dass ich bis ins Finale gekommen bin und hab mir gesagt: ‹Geniess es und geniesse die Zeit später auf der Tour.›»

«Vielleicht waren die Zuschauer zu faul»

Warum sie trotz eines fulminanten Starts in der Castingshow und konstant guter Leistungen schlussendlich nur Fünfte wurde, kann sich die gelernte Rekrutierungsexpertin auch nicht wirklich erklären: «Vielleicht haben einfach zu wenig Leute für mich angerufen, vielleicht waren die Zuschauer zu faul. Eine andere Begründung habe ich nicht.»

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Im «The Voice of Germany»-Finale vom Sonntag sang Freschta Akbarzada unter anderem eine Ballade. Sie gab «Without You» von Mariah Carey zum Besten.

Screenshot Sat1

«TVOG»-Coach Sido ist für Freschta da

Zeit, sich in der Enttäuschung zu suhlen, hätte Freschta sowieso nicht gehabt. Ab dem 30. November 2019 geht es los mit den Vorbereitungen. Freschta geht nämlich mit den anderen vier «TVOG»-Finalisten auf Tour. «Die ersten Auftritte sind bereits ab 6. Dezember geplant. Daher fokussiere ich mich jetzt voll und ganz auf die Tour, danach sehen wir weiter.»

Was ihren «TVOG»-Coach Sido, 38, betrifft, ist Freschta überzeugt, dass sich ihre Wege wieder kreuzen werden: «Ich denke, Sido wird mich weiterhin unterstützen. Er wird auch nach dem Finale für mich da sein, das hat er mir so angeboten.»

Von Sarah Huber und Fabienne Eichelberger am 12.11.2019
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