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Überraschendes Geständnis

Viktor Giacobbo lebte jahrelang in einer Scheinehe

Viktor Giacobbo offenbart ein gut gehütetes Geheimnis: Der Comedian war sieben Jahre lang verheiratet. Dies allerdings nur, um einer lesbischen Ausländerin den dauerhaften Aufenthalt zu ermöglichen.

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Viktor Giacobbo hat sich bewusst gegen die Gründung einer Familie entschieden.

Thomas Buchwalder

Comedian und SRF-Legende Viktor Giacobbo schafft es einmal mehr, alle zu überraschen. Der 67-Jährige spricht in einem Podcast des «Tages-Anzeigers» erstmals ausführlich über sein Liebesleben und offenbart, dass er jahrelang in einer Scheinehe lebte: «Ich habe eine Ausländerin geheiratet, damit sie in der Schweiz bleiben konnte», sagt Giacobbo. Weiter fügt er an: «Sie war mit einer Frau zusammen. Weil die beiden nicht heiraten durften, musste sie immer wieder ausreisen.» Er kannte das lesbische Paar zum damaligen Zeitpunkt sehr gut und tat dies ohne Gegenleistungen. 

Obwohl die Eheschliessung nur als Mittel zum Zweck diente, wurde mit Freunden gefeiert. «Wir hatten einen Riesenspass!», erinnert er sich zurück. Als Hochzeitsgeschenk gab es für den frisch Getrauten eine Fritteuse.

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Viktor Giacobbo in jüngeren Jahren.

Instagram/viktorgiacobbo_
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Keine Angst vor Konsequenzen

Obwohl Giacobbo und seine «Gattin» nie im selben Haushalt wohnten, fürchtete er sich nicht vor Konsequenzen. «Wäre ein Beamter vorbeigekommen, hätte ich ihm gesagt, dass es ihn nichts angehe, mit wem ich zusammen bin – hau doch ab!», so der Satiriker.

«Liebes-Aus» und Scheidung nach sieben Jahren

Nach sieben Jahren war die Scheinehe schliesslich vorbei, Giacobbo und seine Angetraute trennten sich. Das feierten die beiden ebenfalls: «Es gab ein Scheidungsfest. Und nochmals eine Fritteuse.»

Länger als die Ehe, dauert die Partnerschaft der beiden Frauen. Sie seien auch 20–30 Jahre nach der falschen Hochzeit noch zusammen. Rechtliche Folgen hat er heute nicht mehr zu befürchten, der Heiratsschwindel ist inzwischen verjährt.

Von TR am 06.12.2019
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