Tennis Asse auch Offcourt

Elegant und unwiderstehlich! Ivanovic & Co. zeigten beim ­Zurich Open die schönsten Seiten des Tennissports.

Die Kameras, die Tag für Tag auf sie gerichtet sind, können die besten Tennisspielerinnen der Welt schon gar nicht mehr zählen. Umso erstaunlicher, sie dann beim Fototermin abseits der Spielfelder zu beobachten. «Um Himmels willen, wie soll ich mich drehen? Ich bin doch kein Model! Und es schauen so viele zu», protestiert Nuria Llagostera Vives.

Am Rande des Zurich Open lässt sich die Spanierin wie fast ausnahmslos alle Teilnehmerinnen des Turniers im Fotostudio ins beste Licht rücken. Routine ist auch vor der Kamera alles. Während sich die unerfahreneren Spielerinnen mitunter sichtbar genieren beim Posieren, haben die Stars ihren Spass.

Amélie Mauresmo etwa, die 29-jährige ehemalige Nummer 1 der Welt. Die Französin schlendert locker durch den Raum, fläzt sich bequem aufs Sofa und ruft dem Fotografen zwinkernd zu: «Bereit! Drück ab!»

Für Mauresmo sind solche Termine am Rande der grossen
Tennisevents längst kein Neuland mehr. «Am Anfang war ich jeweils schon etwas skeptisch. Aber seit ich weiss, welch tolle Bilder von uns gemacht werden, habe ich keine Bedenken mehr. Und ehrlich gesagt: Fast jede Frau lässt sich doch gern ins Bild setzen.»

Ana Ivanovic ­jedenfalls ganz bestimmt. Die Serbin kommt durchgestylt. Enger Rock, Seidenbluse, High Heels. «Diese Schuhe machen mich noch grösser, ich weiss. Aber ich konnte nicht widerstehen, als ich sie in einer Londoner Boutique ge­sehen habe.»
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Auch Venus steht auf Mode.
Die ältere der beiden Williams-Schwestern aus Los Angeles hat schliesslich ein Studium in Modedesign absolviert. Und cum laude abgeschlossen. «Ich liebe es sehr, mich ab und zu zu stylen. Je nach Stimmung dürfens dann gerne auch mal High Heels sein.»

Wie weit oben das Modeshopping in der Gunst der Tennisgirls steht, weiss niemand besser als Claudio Baldi. Er ist einer der 15 Fahrer des Turniers. Die häufigst gewünschte Destination seiner Extra-Fahrten: «In die Boutiquen der Bahnhofstrasse, bitte!»


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