Eishockey-Nationalspieler Auf in den Kampf!

Ein Blick auf unsere Eishockey Stars

Draussen wirds allmählich sommerlich warm. Das Kunsteis ist allenthalben abgetaut. Der Davoser Meisterrausch am Ende einer epischen Playoff-Serie gegen Kloten ist verklungen. Zeit für die Schweizer Eishockeyprofis, endlich in die hart er­dauerten Ferien zu fahren?

Aber nicht für alle. Drei Goalies und 22 Feldspieler müssen auf Geheiss von Natitrainer Ralph Krueger «Überstunden machen». Im Idealfall bis zum 10. Mai. Dann findet der Final der Eis­hockey-WM 2009 in der Berner Post­Finance Arena statt. Saison-Höhepunkt! Den Temperaturen zum Trotz.

Für die Nati-Stars heisst das: noch mindestens drei- und maximal sechsmal die WM-Spiel-Ausrüstung montieren. Tiefschutz, Strümpfe, Strumpfhalter, Schienbeinschoner, Schulter- und Brustpanzer, Ellbogenschoner, Hose, Trikot, Halsschutz, Zahnschutz, Helm und Handschuhe – ganz schön anstrengend, sich nur schon in die Hockey-Vollmontur zu werfen. «Schnell-Anzieher» brauchen 12 bis 15 Minuten dafür, Gemütlichere nehmen sich schon mal 40 Minuten Zeit, bis sie einsatzbereit sind.

Rund ein Dutzend Ausrüstungsbestandteile im Wert von rund CHF 2200 schützen die Cracks vor harten Checks und abprallenden Pucks. Für die Schweizer Illustrierte haben sich die sechs WM-Spieler Severin Blindenbacher, Thierry Paterlini, Thomas Déruns, Raffaele Sannitz, Martin Plüss und Ivo Rüthemann noch einmal ihrer Panzerung samt Schlittschuhen (1100.–) und Stock (aus Karbon, 350.–) entledigt.

Unter Leder, Kunststoff und Plexiglas hervorgekommen sind sechs coole junge Männer, die vom gemeinsamen Leben in den harten Vorbereitungscamps erzählen. Und von ihren Träumen für die WM im eigenen Land.

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