«X Factor» Benman: «Bo hat uns persönlich verletzt»

Sie mussten sich am Dienstagabend einiges anhören lassen: Das Schweizer Duo Benman überzeugte zwar das Publikum, aber nicht Juror Das Bo. SI online sprach am Tag danach mit Manuel Frei.

Das Bo liess Dampf ab, als Benman ihren letzten Ton von «Uptown Girls» gesungen hatten: «Wie man hört, habt ihr Fans, was für mich immer unverständlicher wird. Ich muss leider sagen, Manuel, du guckst immer noch wie die Kuh auf der Alm, leider.» Buhrufe aus dem Publikum in der dritten «X Factor»-Liveshow - und Buhrufe von Benmans Mentorin Sarah Connor. Der ältere der beiden Brüder, Manuel, sagt zu SI online: «Das war schon fast persönlichkeitsverletzend. Das Bo hat sich mit seiner Kritik auf eine persönliche Ebene begeben.» Es sei nicht mehr um die Sache - um Kritik an ihrem Auftritt - gegangen, meint Manuel nüchtern.

Auch Juror Till Brönner hat sich skeptisch über deren Verbleib in der Castingshow geäussert. «Doch er blieb sachlich. Darum können wir seine Bemerkungen auch nachvollziehen.»

Ihren Auftritt  beurteilen Benjamin und Manuel selbst sehr kritisch. Sie spürten das Manko, das sie wegen Manuels Grippe hatten. «Ich hatte zwar Zeit, mich zu erholen», so Manuel, «aber uns fehlte die Zeit zum Üben.» So erklärt er sich auch ihre Textunsicherheiten. «Doch wir haben alles gegeben, was möglich war.»

Während Benman es trotzdem in die vierte Liveshow geschafft haben, platzte für Volker Schlag der Traum von einer «X Factor»-Karriere. Damit verlieren Benman einen guten Freund: «Wir sind traurig, dass er gehen musste. Wir schätzten seine ehrliche, direkte, aber auch feinfühlige Art. Wir werden ihn vermissen», sagt Manuel. Doch Volker sei ein gestandener Mann, der werde darüber hinwegkommen.

Benman konzentrieren sich unterdessen auf ihren nächsten Auftritt in einer Woche. «Wir geben nochmals Gas!» Die Fans freut's - sie sind von den Schweizern begeistert, egal was Das Bo von ihnen halten mag.

«X Factor», dienstags, 20.15 Uhr auf Vox.

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