«X Factor» Benman: «Nicht auf Jury-Urteile angewiesen»

Gleich zwei Acts müssen am Dienstagabend «X Factor» verlassen. Es dürfte eng werden für Benman: In den letzten Live-Shows mussten die Ostschweizer harte Kritik einstecken. Mit SI online sprechen sie über den grossen Druck. Und über die Enttäuschung, dass Mentorin Sarah Connor nicht sie, sondern Nica und Joe für den Auftritt in Zürich gewählt hatte.

Es wäre ein schönes Heimspiel für Benman gewesen. Vergangene Woche durfte Sarah Connor einen ihrer «X Factor»-Acts für ihre Show an den Charles Vögele Fashion Days mit nach Zürich bringen. Doch sie entschied sich gegen die Lokalmatadoren, gab stattdessen dem Konkurrenz-Duo Nica und Joe den Vortritt. «Wir wären sehr gerne gekommen, in Zürich aufzutreten, hätte uns gefallen», sagt Benjamin Frei gegenüber SI online.

Immerhin wurden sie mit einem Auftritt in Deutschland entschädigt: Am Samstag durften Benman an der «Radio 7 CharityNight» in Ulm singen - an der Seite von Marquess. Gemeinsam gaben sie ein Medley aus dem Hit der Latino-Band «Vayamos Comañeros» und Eagle-Eye Cherrys «Save Tonight» zum Besten. «Super!» sei das gewesen, beschreibt Manuel. «Erstaunlich, dass uns so viele Leute erkannt haben». Und Benjamin schwärmt über ihren Auftritt auf dem Roten Teppich: «Die ganze Aufmerksamkeit war auf uns gerichtet, alle wollten ein Foto - ein sehr spezielles Gefühl!»

Das Schweizer Duo hat Blut geleckt. Die Erfüllung ihres grossen Traums ist jetzt zum Greifen nah, sie wollen alles dafür geben. Und die TV-Zuschauer haben sie in diesem Vorhaben bislang auch unterstützt - obwohl es von der Jury seit den letzten zwei Shows fast ausschliesslich Kritik hagelte. Anfangs habe er noch emotional darauf reagiert, sagt Manuel. Doch inzwischen nehme er sich die harten Worte nicht mehr so zu Herzen. «Wir sind ja nicht auf das Jury-Urteil angewiesen», meint er selbstbewusst. Statt «auf der Bühne mehr abzugehen», wie man ihnen nahe gelegt hat, wollen die beiden in der fünften Live-Show «mit Gefühl» punkten. Singen werden sie «Bleeding Love» von Leona Lewis - «und zwar aus vollem Herzen», versprechen sie.

Nichtsdestotrotz setzen sich Benman auch mit einem Rauswurf auseinander - zumal am Dienstagabend gleich zwei Acts die Castingshow verlassen müssen. «Es wäre blöd, wenn man das nicht tun würde», ist sich Manuel sicher. Und er hat bereits genaue Vorstellungen von der Zeit nach «X Factor»: «Nach Hause kommen, Familie und Freundin geniessen, dann die ersten Anfragen - wenn denn welche kommen - prüfen. Und sicherlich die Lehre beenden.»

Alles zu «X Factor» finden Sie im grossen Dossier auf SI online.

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