«X Factor» Benman: «Wir sind keine Frösche»

Vier von zwölf Plätze sind bereits vergeben. Am Dienstagabend werden die letzten Acts für die «X Factor»-Live-Shows bekannt gegeben. Hoffnungen dürfen sich auch die Schweizer Brüder Manuel und Benjamin Frei machen. Wie sie mit dem Druck umgehen, erzählen sie SI online.

Im Casting bewegten sie sich noch wie Drähte - und trotzdem kamen Manuel, 18, und Benjamin, 19, Frei aus Goldach/SG ins Superbootcamp. Auch diese Hürde haben die beiden «X Factor»-Teilnehmer überstanden und schafften es ins Juryhaus. Es ist der letzte Schritt vor den Live-Shows, die am 17. Oktober starten - und das Duo Benman kann es kaum glauben, es überhaupt soweit gebracht zu haben. «Wir hatten gar nicht damit gerechnet», erzählt Manuel gegenüber SI online. Überrumpelt worden seien sie auch von den Medien. Es kamen so viele Anfragen, alle wollten sie mit ihnen sprechen, «das war schon ein bisschen stressig am Anfang». Aber sie haben gelernt, mit dem Rummel umzugehen.

Von der ihnen zugeteilten Mentorin Sarah Connor waren Benman rundum zufrieden. «Ihr Musikstil passt am besten zu dem, was wir machen wollen.» Sie war zudem sehr nett, von etwaigen schwangerschaftsbedingten Hormonschwankungen hätten sie nichts gespürt (die Juryhaus-Phase wurde vor der Geburt ihrer Tochter Delphine Malou gedreht).

«WIR SIND KEINE FRÖSCHE»
Die Kritik, die sie während des Castings von der Jurorin einstecken mussten, haben sie sich zu Herzen genommen und versucht, an ihren Bewegungen zu arbeiten. Aber Manuel weiss auch: «Wir sind halt nicht die Frösche, die wild auf der Bühne herumhüpfen.» Sie möchten als die sympathischen Schweizer wahrgenommen werden, die so sind, wie sie sind. Manuels musikalisches Vorbild waren einst Westlife, «so etwas könnten wir uns auch als Benman vorstellen - eine Schweizer Boyband».

Zunächst müssen sie jedoch ihre Mentorin von ihrem Können überzeugen Und die meint nach ihrem Auftritt von Bruno Mars' Song «Just The Way You Are» im Juryhaus: «Meine zwei Jungs aus der Schweiz. Ich spüre bei euch, dass ihr euch das alles hier sehnlichst wünscht. Ich spüre auch, dass die Musik euch viel bedeutet. Aber um ein Millionenpublikum zu erreichen, braucht man Bühnenpräsenz.» Wirft Sarah Connor die zwei Jungs raus, bevor es richtig los geht, oder sieht sie in ihnen den gewissen X-Factor? Das TV-Publikum erfährt es am Dienstagabend, ab 20.15 Uhr auf Vox.

Alles zu «X Factor» erfahren Sie im grossen Dossier auf SI online.

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