«Das Supertalent» Bubble Beatz: «Werden singen»

Was andere wegwerfen, ist für die St. Galler Band Bubble Beatz die Basis ihrer Kunst: Auf Abfall wie Pfannen, Tonnen und Dosen musizierten sich Kay Rauber und Christian Gschwend in die Final-Show von «Das Supertalent». Im Gespräch mit SI online erzählt Rauber von den Schattenseiten des plötzlichen Ruhms - und er verrät, was die «Müll-Musiker» im Finale am Samstag zeigen werden.

SI online: Herzliche Gratulation zum Finaleinzug!
Kay Rauber: Vielen Dank! Wir fühlen uns wie auf einem anderen Planeten.

Warum haben Sie als Schweizer den Durchbruch in einer deutschen Casting-Show geschafft?
In dieser Staffel gibt es sehr viel Herzschmerz - wir haben also gar nicht damit gerechnet, dass wir die Zuschauer derart berühren können. Unser ursprüngliches Ziel war das Halbfinale.

Sie wollen also gar nicht antreten am Samstag?
Doch natürlich! Anfangs zweifelten wir aber, ob wir das zeittechnisch hinkriegen werden. Die Finalisten gehen alle zusammen auf Tour - voraussichtlich im Januar. Glücklicherweise habe ich in der Berufsmaturitätsschule und Christian auf der Bank sehr kulante Lehrer beziehungsweise Chefs.

Müssten diese, falls Sie gewinnen würden, auf Sie verzichten?
Ich schraube mein Vollzeitpensum auf teilzeit runter, was Christian machen wird, weiss ich nicht. Es müsste eine Lösung gefunden werden. Zurzeit sind wir ein wenig überfordert mit der Situation und dem Rummel.

Inwiefern?
Als wir beide vor elf Jahren bei einem Bier Bubble Beatz gegründet haben, spielten wir zuerst in kleinen Clubs und später ganze Shows. Doch das ist ein Unterschied zu unseren Fernsehauftritten. RTL rät uns beispielsweise Covers zu spielen, wir aber performten in Shows bisher hauptsächlich unsere eigenen Songs.

Warum bringen Sie dann nicht Ihr eigenes Material?
Coversongs reissen das Publikum tatsächlich mehr mit als unbekannte Songs. Aber die Show ist eine total neue Erfahrung für uns. Zum beispiel wird uns ausgezeichnete Pyro- und Lichttechnik zur Verfügung gestellt, die wir privat nicht haben.

Eine denkbare Investition im Falle eines Sieges?
Ja, auf jeden Fall. Die 100'000 Euro würden wir in unsere Shows investieren, in die Technik. Aber zuerst würden wir natürlich erst einmal in die Ferien fahren.

Wie sieht der Auftritt am Samstag aus?
Soviel kann ich verraten: Wir spielen einen Coversong und ich singe! Aber nicht konventionell. Und es kommt etwas Neues dazu - der Rest bleibt geheim.

«Das Supertalent » - die Final-Show mit Bubble Beatz am 18. Dezember um 20.15 Uhr live auf RTL 

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