«DGST» Christa Rigozzi: Schicksale beeinflussen sie

Am Sonntag müssen sich die Kandidaten von «Die Grössten Schweizer Talente» in der ersten Live-Show und vor dem Publikum behaupten. Jury-Mitglied Christa Rigozzi freut sich, dass es nun endlich richtig los geht. Mit SI online sprach sie über ihr eigenes Talent, bewegende Momente und Kritik.
Hochgeschlossene Blusen wird Jury-Mitglied Christa Rigozzi in den Live-Shows nicht tragen. «Es wird sexy», verspricht sie.
© SRF/Daniel Winkler Hochgeschlossene Blusen wird Jury-Mitglied Christa Rigozzi in den Live-Shows nicht tragen. «Es wird sexy», verspricht sie.

SI online: Christa Rigozzi, Sonntagabend, 20.05 Uhr startet die erste Live von «Die Grössten Schweizer Talente» ...
Christa Rigozzi: ... und ich bin schon ein bisschen nervös, aber auch gespannt auf das, was auf uns als Jury zukommt. Die 24 Kandidaten müssen nun ihr Können mit einer neuen Performance zeigen.

Das aber allein reicht nicht.
Richtig, es muss auch eine Steigerung in ihrer Leistung erkennbar sein.

Wie schwer war es, aus den 80 Teilnehmern, die von der Jury mindestens zwei Ja-Stimmen erhielten, die 24 Halbfinalisten auszusuchen?
Das war sehr schwierig, zumal wir auch innerhalb der Jury nicht immer einer Meinung waren.

Wo gab es Streitpunkte?
Bei zwei Drittel der Kandidaten waren DJ Bobo, Roman Kilchsperger und ich uns einig. Doch bei den restlichen vertrat jeder einen anderen Standpunkt, denn am Schluss ist es auch Geschmacksache, ob einem ein Kandidat gefällt oder nicht.

Welcher Auftritt in den Castings hat Sie am meisten berührt?
Bewegend finde ich, wenn die Teilnehmer mit einer persönlichen Geschichte auf die Bühne kommen - wenn einer Schulden hat oder in der Familie jemand krank ist. Ich muss zugeben, dass mich dies in meiner Entscheidung wohl auch ein wenig beeinflusst hat.

Es gibt im Zusammenhang mit «DGST» auch kritische Stimmen, die sagen, die Show sei langweilig.
Das habe ich aus meinem Umfeld noch nie gehört. Ich erhalte viele Komplimente und auch die Einschaltquoten sind sensationell. Dass es aber Kritik gibt, ist mehr als natürlich. Schliesslich können ja nicht 8 Millionen Schweizer die Show gut finden.

Welcher Person würden Sie den Titel «Grösstes Schweizer Talent» verleihen?
Ganz klar, Roger Federer. Er vertritt die Schweiz wie kein anderer auf der internationalen Bühne und das auf einem hohen Niveau.

In «DGST» singen, tanzen und verbiegen sich die Kandidaten. Ihr Talent ist es ...
... ein bisschen verrückt zu sein (lacht). Mir liegt die Kommunikation und Interaktion mit meinen Mitmenschen. Ich sage immer, was ich denke, verstelle mich nicht und zeige Emotionen.

Und das grösste Talent Ihres Mannes Giovanni ist ...
... mich jeden Tag aufs Neue zu überraschen. Nicht mit materiellen Dingen, sondern mit seinem Verhalten, indem er mich zum Lachen bringt.

Verraten Sie uns, was Sie am Sonntagabend tragen werden?
Nur so viel: Es wird in jedem Fall glitzern. Während ich in den Casting-Shows eher casual angezogen war, wird's jetzt sehr sexy - und vor allem kurz.

«Die Grössten Schweizer Talente»: Sonntag, 27. Februar, 20.05 Uhr, auf SF1 - live aus der Bodensee-Arena in Kreuzlingen.

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