«Fort Boyard» Christina Surer: Im Kampf gegen ihre Angst

Die Schweizer Rennfahrerin kennt den Nervenkitzel, liebt das Abenteuer. Trotzdem geriet Christina Surer, 36, in der TV-Show «Fort Boyard» an ihre Grenzen, wie sie im Interview mit SI online erzählt.

SI online: Christina Surer, warum haben Sie sich entschieden, bei «Fort Boyard» mitzumachen?
Christina Surer: Es ist ein tolles Format und ich liebe das Abenteuer. Auch habe ich mich gefreut, ein paar alte Bekannte, wie zum Beispiel Christian Clerici oder Oli P. wieder zu sehen.

Was war für Sie die grösste Herausforderung?

Nicht zu wissen, was einen erwartet. Wir haben meist kurz vor den Prüfungen oder sogar erst währenddessen erfahren, welche Aufgaben wir bestehen müssen.

Seit Ihrem Flugzeugunfall vor etwas mehr als zwei Jahren leiden Sie an Höhenangst ...
... und dieser Angst musste und wollte ich mich bei «Fort Boyard» stellen.

Ihre Aufgabe?
Ich musste mich an der Aussenfassade der Festung von Fenster zu Fenster angeln. Unter mir waren Klippen, der raue Atlantik und der Wind. Das Schlimmste war, als ich zunächst an der Wand hing und warten musste, bis es losging. Da bekam ich ein mulmiges Gefühl.

Konnten Sie Ihre Angst besiegen?
Die Übung hat gut getan. Meine Höhenangst konnte ich schliesslich nur überwinden, indem ich mich ihr stellte - und das habe ich getan.

Gab es noch eine Prüfung, die Ihnen Sorgen bereitete?
Allerdings: Ich war in einem Raum - umgeben von lauter Vogelspinnen und Skorpionen.

Wie hat Ihr Verlobter Martin Tomczyk auf Ihre Teilnahme bei «Fort Boyard» reagiert?
Er hat zwar schon öfter Krankenschwester für mich gespielt, war aber trotzdem nicht scharf darauf, dass ich wieder mit Verletzungen nach Hause komme. Doch er hat ein gewisses Vertrauen in mich. Zudem kannte er die Sendung von früher und fand es super, dass ich da dabei bin. Der Sender hat alles dafür getan, dass wir möglichst sicher durch die Prüfungen kommen.

Und schliesslich kehrten Sie ohne Blessuren heim.
Genau und deshalb würde ich es auch immer wieder tun.

 

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