«DGST» Darum gewinnen jetzt die Sänger

Sie wollen die Ehre der singenden Zunft bei «Die Grössten Schweizer Talente» retten: Kurt Oberländer, Phenomen, Markus Müller und Julia Sakar sagen, was ihre Vorgänger falsch gemacht haben und wieso sie ins Finale kommen werden.

Entweder haben sie die Töne nicht getroffen oder es lag am falschen Song – oder an beidem. Die Sänger im zweiten Halbfinale von «Die Grössten Schweizer Talente» hatten keine Chance, weder Flora Yavwa, 31, und Dominic Hunziker, 26, noch Allison Bucher, 19, kamen weiter.

Julia Maria Sakar, 14 und Kurt Oberländer, 75 - beide haben am Sonntag ihren Auftritt, haben nicht vor, die Fehler ihrer Vorgänger zu wiederholen. Was Oberländer besser machen will: «Ich habe nicht gleich am Anfang meinen Joker ausgespielt, um mich noch steigern zu können.» Genau dies hätten DJ Bobo, Christa Rigozzi und Roman Kilchsperger stets betont. Erwin Schneider, 44, von der Tenor-Gruppe Phenomen ergänzt , dass es auch Mut und vor allem Erfahrung brauche, um der «DGST»-Redaktion auch widersprechen zu können. Diese schlage den Sängern einen Titel vor, oft sei dieser aber nicht die beste Wahl. «Uns zum Beispiel haben sie ‹Time to say Goodbye› von Andrea Boccelli ans Herz gelegt. Wir lehnten dieses Lied jedoch ab, weil wir wissen, was zu uns passt.»

Ausserdem sei es nicht immer sinnvoll, bei der Songauswahl auf den Wiedererkennungswert zu setzen, wie Markus Müller, 44, erklärt. «Darum werde ich am Sonntag aus meinem ursprünglichen Repertoire als Musical-Sänger schöpfen.»

Ob er damit vor der Jury und vor allem dem (TV-)Publikum punkten kann? Und wie schneiden Sakar, Oberländer und Schneider am Sonntag ab? SI online hält Sie auf dem Laufenden.

Erfahren Sie alles über «Die Grösssten Schweizer Talente» in unserem Dossier.

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