Pirmin Zurbriggen und Maria Walliser Das Feuer brennt noch

Immer noch attraktiv, sportlich und Lieblinge der Nation: Unsere Skilegenden Maria Walliser und Pirmin Zurbriggen treffen sich am Olympia-Fackellauf im kanadischen Montréal wieder.
Das Feuer brennt noch
Das Feuer brennt noch

Zwei von 12 000 Läufern, 300 Meter von 45 000 Kilometer Gesamt­strecke, 3 Minuten einer Reise von 106 Tagen. Nur ein ganz kleines Stück des Wegs haben Maria Walliser und Pirmin Zurbriggen, beide 46, die olympische Fackel getragen. Für den Walliser aus Zermatt und die in Malans GR lebende Toggenburgerin dennoch ein Highlight.

Maria Walliser, Pirmin Zurbriggen, wie haben Sie auf die Anfrage reagiert, die olympische Fackel in Kanada tragen zu dürfen?
Maria Walliser: Ich dachte zuerst, da gäbe es doch solche, die mehr bei
Olympia geleistet hätten als ich. Aber ich habe mich schon extrem gefreut. Die olympische Flamme ist für mich Symbol für Herzblut. Und jetzt, nach dem Lauf, bin ich total happy! Ich war so ergriffen, dass es mir egal gewesen wäre, wenn ich die Flamme ganz allein durch einen Wald hätte tragen müssen.
Pirmin Zurbriggen: Ich war auch in Turin Fackelläufer und habe immer gesagt, dass ich es sofort wieder machen würde, wenn ich die Ehre erhielte. Als Athlet bekommt man ja das Grossartige von Olympia fast zu wenig mit. Olympische Spiele sind für mich ein Beispiel, wie die Welt eigentlich funktionieren sollte.

Sie sind beide Schweizer Skilegenden. Verbindet das über die Karriere hinaus?
Pirmin: Leider haben wir keinen regelmässigen Kontakt. Das ist im Skisport unter ehemaligen Teamkolleginnen und -kollegen die Regel. Maria und ich treffen uns aber immer wieder im Rahmen unserer Tätigkeit für den Nachwuchs. Und es ist stets eine besondere Freude.

Lesen Sie, wo sich Maria Walliser und Pirmin Zurbriggen zum ersten Mal begegneten und weshalb Pirmin von Maria sofort hin und weg war - in der aktuellen Schweizer Illustrierten.


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