Dominique De Buman Der begeisterte Sammler

Daheim in Freiburg: De Buman mag alte Möbel, «weil sie eine Geschichte haben».
Daheim in Freiburg: De Buman mag alte Möbel, «weil sie eine Geschichte haben».

Als Bub ging er mit seiner Mutter ab und zu nach Bern in den Abendverkauf. «Und da soll ich einmal auf das Bundeshaus gezeigt und gesagt haben: Wenn ich gross bin, will ich hier arbeiten.» Dominique de Buman erreichte dieses Ziel vor sechs Jahren mit der Wahl in den Nationalrat – doch nun will der Freiburger für die CVP in den Bundesrat.

Bisher war er vom Erfolg verwöhnt: «Bei jeder Kandidatur wurde ich gewählt», erzählt der 53-Jährige. Seine Erfahrung ist beachtlich: 19 Jahre Stadtregierung, davon 10 Jahre als Stapi. Und 17 Jahre Grossrat, 2001 übernahm er dort das Präsidium. «Einer der schönsten Erfolge war die Rettung von Arbeitsplätzen bei der Brauerei Cardinal, als diese übernommen wurde.»

De Buman stammt aus einer Patrizierfamilie, er genoss eine «gute Erziehung und Ausbildung». Der studierte Jurist inter­essierte sich früh für die Politik: Zu seinem 8. Geburtstag wünschte er sich die «Schweizer Geschichte» von Peter Dürrenmatt – eine Sonderausgabe zur Landi 1964.

Für Privates bleibt dem Single im Moment wenig Zeit. «Mit meinen Freunden versuche ich per SMS und E-Mail in Kontakt zu bleiben.» Zum Entspannen setzt sich der leidenschaftliche Töfffahrer gern auf seine Yamaha R1, seine zweite Passion gehört antiken Möbeln: «Ich liebe es, auf Trödlermärkten herumzustöbern.»

Wieso wären Sie ein guter Bundesrat?
«Ich bin gesund, brauche wenig Schlaf und arbeite gerne. Zudem bin ich ein Mann der Exekutive: mit Visionen, der Gabe, Entscheide zu fassen und umzusetzen.

Kandidaten auf dem Prüfstand

Wer wird neuer Bundesrat? Welcher Kandidat hat Macht? Wer Humor? Und wer ist am besten gekleidet? Drei Experten schauen genau hin.


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