Werner Mang Der Nasenkönig

Der Nasenkönig
Der Nasenkönig

Werner Mang gilt als «König der Nasen». Seine Medizinkarriere startete er vor über zwanzig Jahren als HNO-Arzt in seiner deutschen Heimatstadt Lindau. Mittlerweile haften dem Starchirurgen die Medien gern Superlative wie «King of Beauty» (RTL), «Schönheitspapst» («Neue Post»), «Der Michelangelo vom Bodensee» («Brigitte») oder «Faltenterminator» («Der Spiegel») an. «Ist mir alles recht», sagt Professor Doktor Mang. Der Wahlschweizer (er wurde vor zwei Jahren in Appenzell eingebürgert) ist stolz auf das, was er erreicht hat.

Jährlich operiert er 600 Nasen. Seit 35 Jahren. Macht unterm Strich 21 000 Nasen-OPs. Hinzu kommen unzählige weitere Schönheits-OPs, für die er auch schon mal nach Moskau oder Dubai eingeflogen wird. «Mit vier Klinikbetten machte ich mich als 40-Jähriger selbstständig», erinnert er sich. Heute dirigiert der Starchirurg als Vorstandsvorsitzender und medizinischer Leiter der Klinikgruppe Mang Medical One zusammen mit dem ehemaligen Metro-Topmanager Erwin Conradi ein Schönheitsimperium mit zehn Kliniken von München bis Hamburg, 500 Beschäftigten und 15 000 Eingriffen jährlich.

Mang hat den richtigen Riecher. Hinzu kommt sein ausgeprägter Fleiss: «Ich bin ein Workaholic.» An diesem Samstagmorgen hat er in seiner direkt neben der Villa gelegenen Swiss Klinik schon zwei Nasen verschönert. Des Geldes wegen müsste er das längst nicht mehr tun.

Werner Mangs feudales Anwesen - jetzt in Ihrer Schweizer Illustrierten.


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