Sports Awards 2011 Didier Cuche und Sarah Meier siegen!

Die Abräumer in den Hauptkategorien der Credit Suisse Sports Awards 2011 heissen Didier Cuche und Sarah Meier. Er gewann die Wahl zum Schweizer Sportler des Jahres zum zweiten Mal, sie siegte erstmals.

Wie schon vor zwei Jahren fiel die Wahl bei den Männern knapp zugunsten von Didier Cuche, 37, aus. Diesmal siegte der Neuenburger jedoch nicht vor Roger Federer, sondern mit einer Marge von 1,4 Stimmenprozenten vor Dario Cologna. Federer erreichte mit geringem Rückstand Platz 3.

Mit Cuche gewann bereits zum 27. Mal ein Vertreter des alpinen Skisports die nationale Sportlerwahl. Er war im vergangenen Winter der Dominator in den Speed-Disziplinen. Erstmals gewann er sowohl den Abfahrts- als auch den Super-G-Weltcup. An den Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen sicherte er sich zudem die Silbermedaille in der Abfahrt. «2009 habe ich mich fast geschämt. Ich war total unvorbereitet, weil ich dachte, Roger Federer würde gewinnen», so Cuche bei der Ehrung 2011. Der Romand holte zugleich die Danksagungen für den Sieg von vor zwei Jahren nach.

Bei den Frauen heisst die Siegerin erstmals seit 2007 nicht Ariella Kaeslin. Die zurückgetretene Eiskunstläuferin Sarah Meier, 27, gewann die Wahl mit riesigem Vorsprung vor Lisa Urech und Swann Oberson. Von den Stimmen für die fünf Finalistinnen entfielen 46 Prozent auf Meier, die schon nach den Vorwahlen durch die Sportlerinnen und Sportler sowie der Medien klar in Führung gelegen hatte.

Kaum ein Erfolg einer Schweizer Sportlerin war im zu Ende gehenden Jahr mit dermassen viel Emotionen verbunden gewesen wie der Gewinn des Europameister-Titels der Bülacherin: Meier siegte bei ihrem letzten Wettkampf trotz äusserst beschwerlicher Vorbereitung - und dies erst noch vor heimischer Kulisse in Bern. «Ich bin unglaublich stolz. Ich glaube, ich bin immer noch am Träumen», so Meier nach der Ehrung durch die ehemalige Skiakrobatin Conny Kissling.

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