Nik Hartmann, Judith Wernli, Mario Torriani Die Helden vom Glashaus

Sechs Tage in der Glasbox auf dem Berner Bundesplatz und über sieben Millionen Franken machten Judith Wernli, Mario Torriani und Nik Hartmann zu den Lieblingen der Nation. Die DRS-3- und SF-Moderatoren über Herzblut, Verzicht, Emotionen – und ihre Rückkehr in den Alltag.
Nik Hartmann, Judith Wernli, Mario Torriani (v. l.)
Nik Hartmann, Judith Wernli, Mario Torriani (v. l.)

Sie befinden sich ja noch immer im Höhenflug. Was war denn so toll daran, sechs Tage in einer Glasbox eingeschlossen zu sein?
Nik: Obwohl wir eingeschlossen waren, hatten wir die Freiheit, Radio zu machen wie nie zuvor.
Judith: Dazu kam, dass wir endlich auch unser Publikum sehen konnten. Das ist ja sonst eher selten bei Radiomoderatoren. Wir hatten so viel Spass – jede Minute, die ich im Bad verbrachte, reute mich.
Mario: Ich musste mich jeweils zwingen, nicht wieder aufzustehen, wenn ich mal im Bett lag. Durchschnittlich schliefen wir alle nur gut drei Stunden pro Nacht.

Auch das Essen klingt nicht gerade nach einem Gourmet-Menü.
Judith: Stimmt. Es gab Shakes zum Anrühren, Joghurt und Früchte. Das war sehr sättigend, und ich habe während der Zeit auch nicht abgenommen.
Mario: Trotz der dürftigen Nahrung hatte ich nie Hunger und auch keine Lust, etwas anderes zu essen. Das lag wohl daran, dass Essen und die Glasbox von Anfang an nichts miteinander zu tun hatten.
Nik: Nur als draussen mal einer genüsslich ein Take-away-Curry verschlang – das war schon hart. Aber wir verzichteten ja bewusst auf allen Luxus wie Schlaf, Essen und den Kontakt mit unseren Liebsten. Wir wollten damit zeigen, dass wir wirklich mit Herzblut bei der Sache sind und nicht nur eine geile Show liefern wollen.
Judith: Allerdings. Ich war nie zuvor so motiviert, alles zu geben!

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