«Der Bachelor» Die Kuppelsendung im Kreuzfeuer der Kritik

Miese Quoten, Wirbel um den Beziehungs-Status von Junggeselle Paul und Schelte der Gewinnerin der ersten Staffel: Die RTL-Show «Der Bachelor» ist denkbar schlecht gestartet.

RTL hat «Der Bachelor» aus der Versenkung zurückgeholt. Mehr als acht Jahre nach der ersten Staffel feierte die Verkupplungs-Show am Mittwochabend ihr Comeback. Während der nächsten Wochen buhlt wieder eine Horde Single-Frauen um das Herz eines reichen Junggesellen - Gezicke, viel nackte Haut und Tränen inklusive.

Nur wollen das nicht viele sehen. Gemäss deutschem Mediendienst DWDL.de schaffte die Pilotfolge für RTL-Verhältnisse nur eine mittelmässige Einschaltquote. Obwohl es während der zweistündigen Sendung nur eine einzige Werbepause gab, hat man mit 3,7 Millionen Zuschauern bloss einen Marktanteil von 10,9 Prozent erreicht. «Es war wohl einfach nicht die beste Idee, ‹Der Bachelor› bereits in dieser Woche und auf sich allein gestellt starten zu lassen», kritisiert das Portal.

Zu den schlechten Zuschauerzahlen kamen nach der Auftaktssendung Negativ-Schlagzeilen um Bachelor Paul Janke: Angeblich soll er schon längst in festen Händen sein. Das zumindest behaupteten Bekannte des Hamburgers.

Auch wenn sich diese Gerüchte nicht bewahrheiten sollten und Paul tatsächlich die Frau seines Lebens finden will - die Chancen für das Liebesglück stehen gemäss der Auserwählten der ersten Staffel schlecht. «Aus Verliebtheit wurde keine Liebe», erzählt  Juliane Ziegler Bild.de über das Ende ihrer Beziehung mit dem einstigen Bachelor Marcel Maderitsch. Mit Schuld daran soll der Sender gehabt haben: «Der Vertrag mit RTL liess es nicht zu, dass wir als Paar in der Öffentlichkeit auftreten - das hätte ja die Dramaturgie durchkreuzt», packte Juliane bereits 2004 in der Tageszeitung «B.Z.» aus.

Zumindest quotentechnisch sollen auf den Bachelor jedoch schon bald rosigere Zeiten zukommen. Dies dank anderer Formate: Als Sandwich zwischen «Deutschland sucht den Superstar» und «Ich bin ein Star - holt mich hier raus» könne wenig schief gehen, mutmasst der Mediendienst DWL.de.

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