«The Voice of Germany» Die Show beginnt - Schweizerin dabei

Deutschland castet Gesangstalente - mal wieder: Am Donnerstagabend startet die ProSieben-Show «The Voice Of Germany». Hier zählt für die Jury aber erstmals nur die Stimme: Denn Xavier Naidoo, Nena und Co. sehen die Kandidaten nicht. Mit dabei ist auch eine Schweizerin.

DIE SHOW
In Holland und den USA sorgte die Castingshow bereits für immense Quotenerfolge, jetzt startet sie auch in Deutschland: «The Voice Of Germany». Die Musiker Xavier Naidoo, Nena, Rea Garvey und The Bosshoss urteilen ab Donnerstag, 24. November 2011, wöchentlich über die deutschen Gesangstalente.

Alles schon einmal gesehen? Von wegen: Denn gerade beim ersten Auftritt sieht die Jury die Kandidaten nicht. Einzig die Stimme zählt. Für Nena zählt dabei, «ob mich etwas im Herzen berührt». Xavier glaubt indes, Talent «am Rhythmus, den richtigen Tönen und an der Präsenz einer Stimme» zu erkennen. Gefällt ein Kandidat einem Coach besonders gut, drückt er den Buzzer und darf ihn erstmals anschauen. Sollten mehrere Coaches buzzern, darf der Kandidat entscheiden, von welchem er künftig betreut werden darf.

Sind die insgesamt sechs Blind Auditions vorbei, geht es mit den Battles weiter: Immer zwei bis drei Teammitglieder eines Coaches treten gegeneinander an. Der Coach entscheidet, wer weiter kommt und für wen «The Voice Of Germany» vorbei ist.

Schliesslich folgen sieben Liveshows. Nun entscheiden die Zuschauer, welche Künstler weiterkommen und welche ausscheiden. Im Finale tritt dann jeder Coach mit einem Kandidaten an. 

DIE KANDIDATEN

  • Es ist nicht die erste Showbühne, die die Schweizerin Marijana «Mary J» Vuckovic, 20, betritt: Als Teil des Gesangsquartetts Funky Divas bestritt sie bereits in ihrer Jugend Talentwettbewerbe. Vor einem Jahr holte sie sich den Sieg an der Zentralschweizer Talentshow und gewann eine Aufnahme in einem professionellen Studio. Nebenbei war sie bei «Kampf der Chöre» das Nesthäkchen von Sandees Chor.

 
  • Sebastian Deyle, 33, kennen viele noch aus der einstigen Daily-Soap «Marienhof» oder einer der fünf anderen Soaps, in denen er mitspielte. Nun singt er und sitzt dabei selbst am Klavier. «Seit 14 Jahren ist es mein Traum, vor Xavier Naidoo zu singen», erzählt er der «Bravo». Damals habe er ihn live gesehen. «Ich war so begeistert, dass ich das Stück sofot einstudierte.» Mit der gleichen Ballade - «Ich glaube» - tritt er jetzt vor seinem Idol auf, zweifelt dennoch: «Ich bin leidenschaftlicher Musiker, aber für ‹The Voice› zu schlecht.»
  • Vera Luttenberger: Die 17-jährige Österreicherin veröffentlichte mit «Boy Like You» bereits eine Single, die allerdings floppte. «Ich habe zwar noch immer Auftritte, jobbe aber nebenbei als Kellnerin», sagt sie. «The Voice Of Germany» sieht sie als zweite Chance: «Ich will jetzt allen zeigen, was ich drauf habe!»
  • Benny Martell, 31, schaffte es 2003 fast aufs Podest bei «Deutschland sucht den Superstar»: Er schied als Viertplatzierter aus und wagt jetzt einen Neuanfang bei «The Voice Of Germany». «Bei ‹DSDS› konnte ich nicht zeigen, was ich kann, weil da gar nicht so viel Wert auf Stimme gelegt wird.» Das soll sich jetzt ändern.

«The Voice Of Germany» - ab dem 24. November jeweils donnerstags um 20.15 Uhr auf ProSieben und freitags zur gleichen Uhrzeit auf Sat.1.

Alles zu den Castingshows finden Sie im Dossier von SI online.

Auch interessant