Pascal Zuberbühler Ein ganz verspielter Zubi

England bekommt ihm blendend! Pascal Zuberbühler lebt mit seiner Bea im Hotel, bei Harrods kriegt er Rabatt, im Ausgang traf er Paris Hilton. Und beim FC Fulham liebt man ihn; gerade weil er so gross und laut ist.
Bea und Pascal teilen sich in Fulham ein 50-Quadratmeter-Hotelzimmer.
Bea und Pascal teilen sich in Fulham ein 50-Quadratmeter-Hotelzimmer.

Das Inselleben bekommt ihm sichtlich: Match für Match hockt Pascal Zuberbühler, 37, zwar auf der Ersatzbank, dafür hat er den britischen Humor entdeckt – und haut verspielt in die Tasten. «Rumsitzen in meiner Goalie-Montur bin ich mittlerweile gewohnt, und den richtigen Ton hab ich nach Meinung vieler eh noch nie getroffen.»

Seit August residiert der ehemalige Schweizer Nati-Keeper in Fulham. Der kleine Ort liegt dreissig stau­freie Autominuten westlich vom Londoner Stadtzentrum. Und Zubis neues Zuhause? Das thront in einem über hundert Hektar grossen Park. Ein auf Golfplatzqualität getrimmter Rasen säumt die Zufahrtsstrasse zum über 300 Jahre alten englischen Landhaus.

«Ich fühle mich fit wie nie – habe weniger Körperfett und mehr Muskeln»

Seinen silbergrauen Audi Q7 mit Basler Kennzeichen parkiert Zubi vor dem Eingang – prominent zwischen Aston Martins und Land Rovers. Doch die neue Bleibe von Beatriz und Pascal Zuberbühler misst lediglich 40 Quadratmeter – ein Hotelzimmer, in dem bis vor wenigen Wochen Lady Hamilton gehaust haben könnte.

Florale Tapetenmuster ziehen sich hinauf bis unter die drei Meter hohe Decke, im flauschigen Teppichboden versinken die Füsse bis zu den Knöcheln, und eine neckische Bordüre ziert das massive Himmelbett.

Zum Traditionellsten, was London zu bieten hat, gehört auch Pascal Zuberbühlers neuer Arbeitgeber, der FC Fulham. Doch ausser dem Gründungsjahr 1879 mutet in diesem Verein nichts verstaubt an. Wenn der Goalie von den Trainingsmethoden des Premier-League-Klubs spricht, gerät er ins Schwärmen:

«Ein vergleichbares Aufgebot an qualifiziertem Personal habe ich noch nirgendwo sonst gesehen. Es geht nicht nur beim Training auf dem Platz härter und intensiver zu und her als in der Schweiz, auch das Fitnessprogramm ist ein anderes Kaliber.»

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