Eröffnung des Schweizerischen Landesmuseum Zürich Entstaubt und poliert

Das Schweizerische Landesmuseum in Zürich lässt Altes in neuem Glanz erstrahlen. Und schreibt damit Geschichte.

Früher standen sie hier zu Dutzenden herum, heute sind noch genau zwei Stück übrig geblieben – Hellebarden. Im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich ist alles frischer, heller, fröhlicher, «und spannender», schwärmt Bundes­rätin Doris Leuthard an der Eröffnungsfeier am Vorabend des 1. August. Auch sie durfte («na ja, es war damals eher ein Müssen») als kleines Mädchen das «bedrohlich und düster wirkende» Museum besuchen. «Heute bin ich tief beeindruckt, wie modern die neue Ausstellung ist.»

Sogar das Bundesratszimmer wird hier auf witzige Art präsentiert. «Was aber nicht heisst», so Leuthard, «dass der Bundesrat museums­reif ist.» Auch ihr ehemaliger Kollege Christoph Blocher freut sich: Er hat dem Museum einen Goldkelch geliehen. Hans Erni ist besonders gerührt, dass Teile seines Landi-Bildes ausgestellt sind: «Und zwar gleich neben Hodler-Bildern!», staunt der 100-Jährige.

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