Stéphane Grichting Erlöst!

Erlöst!
Erlöst!

Zuletzt wars ein Sieg mit einem Hauch von Aschenputtel-Märchen: Das 1:0 gegen die Griechen in der 83. Minute schoss ausgerechnet Stéphane Grichting. Sein allererstes Tor mit 30 Jahren im 30. Länderspiel! Jahrelang war er die graue Maus in der Schweizer Nati, wollte nach der Euro 08 zurücktreten, wurde stattdessen mit dem Amtsantritt von Ottmar Hitzfeld vom belächelten Lückenbüsser zum Stammspieler. Und wie!

Bei Hitzfeld hat Grichting am meisten Spielzeit aller 31 eingesetzten Nati-Kicker erhalten. Nur 45 von 990 Minuten verpasste der Auxerre-Verteidiger. Die anderen sind die Stars, er ist die Zuverlässigkeit. Weil die Schweizer Griechenland am vergangenen Samstagabend in den letzten sieben Minuten 2:0 besiegten, sind sie nun Erste in der Gruppe 3 und haben es selbst in den Füssen, sich direkt für die WM 2010 zu qualifizieren.

Und wie kommentierte der glückliche Familienvater Grichting seinen Kopfball? «Ich stand halt einfach am richtigen Ort. Man weiss ja, wie genau Hakan Yakin seine Freistösse tritt.» Am Mittwoch in Lettland sowie am 10. und 14. Oktober in Luxemburg und gegen Israel sind noch drei Hürden zu überspringen. Die höchsten aber sind überwunden: Südafrika in Sicht!


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